Letzte Chance vorm Abflug
Einer zahlt sich frei, der andere wandert hinter Gitter
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Für zwei Reisende endete die Nacht vor ihrem gebuchten Flug nach Antalya am Flughafen Köln/Bonn anders als geplant: Bei Ausreisekontrollen vollstreckte die Bundespolizei zwei Haftbefehle.
Ein 54-jähriger Deutscher wurde zunächst festgenommen, weil gegen ihn zwei Haftbefehle der Staatsanwaltschaft Aachen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis vorlagen. Um einer Ersatzfreiheitsstrafe zu entgehen, zahlte der Mann 5.250 Euro — danach konnte er die Dienststelle wieder verlassen und seine Reise fortsetzen, wenn auch deutlich teurer als geplant.
Weniger glimpflich endete die Kontrolle für einen 43-jährigen Niederländer: Gegen ihn bestand ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Duisburg wegen unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge in Tateinheit mit Beihilfe zum Handel. Er hatte noch 76 Tage Restfreiheitsstrafe einer Verurteilung über zwei Jahre und vier Monate zu verbüßen und wurde nach der Festnahme zur Dienststelle gebracht und anschließend in die Justizvollzugsanstalt Siegburg überstellt.
Die Bundespolizei weist erneut darauf hin, dass bei Ausreisekontrollen Haftbefehle vollstreckt werden und empfiehlt Reisenden, vorab ihre Reisedokumente und etwaige offene Vollstreckungsfragen zu prüfen.
Redakteur/in:EXPRESS - Die Woche - Redaktion aus Köln |