Bundespolizei verhindert Ausreise
21-Jähriger mit gefälschten Pässen gestoppt
- Beamten der Bundespolizei patrouillieren am Flughafen.
- Foto: Bundespolizei Köln
- hochgeladen von EXPRESS - Die Woche - Redaktion
Am Dienstagmorgen (28. Oktober) hat die Bundespolizei am Flughafen Köln/Bonn einen 21-jährigen jemenitischen Staatsangehörigen gestoppt, der mit mehreren gefälschten und missbräuchlich genutzten Ausweisdokumenten das Bundesgebiet verlassen wollte.
Der Mann befand sich auf dem Weg nach Istanbul, als den Beamten bei der Ausreisekontrolle Unstimmigkeiten zwischen dem vorgelegten griechischen Reiseausweis und dem tatsächlichen Aussehen des Reisenden auffielen. Ein anschließender Lichtbildabgleich führte zur Durchsuchung des Gepäcks – dabei entdeckten die Einsatzkräfte mehrere Dokumente unter unterschiedlichen Identitäten.
Die Polizisten stellten den echten jemenitischen Reisepass, den griechischen Reiseausweis sowie einen totalgefälschten schwedischen Pass sicher. Ermittlungen ergaben, dass der Mann zuvor unter falscher Identität nach Deutschland eingereist und sich unrechtmäßig im Bundesgebiet aufgehalten hatte.
Eine Abfrage im Fahndungssystem ergab zudem eine Rückkehrentscheidung mit Einreiseverbot des Ausländeramts Traunstein. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und Rücksprache mit der zuständigen Ausländerbehörde wurde der 21-Jährige auf freien Fuß gesetzt. Gegen ihn laufen Ermittlungen wegen Urkundenfälschung und Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz.
Redakteur/in:EXPRESS - Die Woche - Redaktion aus Köln |