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Start in die Pflanzsaison 2023/2024 ist gelungen
800 neue Bäume für einen stabilen Mischwald

Die erste Herbstpflanzung der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald im Rheinisch-Bergischen Kreis ist in der Erde. 400 Traubeneichen, 200 Küstentannen und 200 Weißtannen waren vom Revierförster Tobias Klein vom Landesbetrieb Wald und Holz speziell für diesen Standort ausgesucht worden. Gemeinsam mit Buchen, Lärchen und Fichten, die ohne direktes Zutun der Menschen in Form von Naturverjüngung wachsen, bilden sie den Grundstock für einen stabilen Mischwald der Zukunft.
Fast hätte der strömende Regen der letzten Tage die lange geplante Pflanzaktion buchstäblich ins Wasser fallen lassen. Doch dann gab es tatsächlich die vom Regenradar für Dienstag, 14. November bis Mittag vorhergesagte Regenpause. Diese nutzen die etwa 25 hochmotivierten Helfer eines Kölner Versicherungsunternehmens, um drei Kahlflächen an den Hängen des Overather Kombachtals wieder neu zu bepflanzen. Sie waren im Rahmen der Mitarbeiterfortbildung in Bergische Land gekommen, um dort „etwas richtig Sinnvolles zu tun“, wie es eine Teilnehmerin stellvertretend für ihre Kolleginnen und Kollegen auf den Punkt brachte. Bildschirm und Bürostuhl gegen Arbeitsstiefel und Rundspaten einzutauschen ist die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine willkommene zusätzliche Erfahrung. Wenn der Blick auf die frisch gepflanzten Setzlingsreihen fällt, sind der Regen und die körperlich schwere Arbeit schnell wieder vergessen.
„Unser Ziel ist, auf den Kahlflächen im Bergischen Land möglichst schnell wieder einen neuen Wald entstehen zu lassen. Nach allem, was wir heute wissen, wird und soll das ein Mischwald aus verschiedenen Baumarten sein,“ erklärt SDW-Kreisvorsitzender Rainer Deppe. „Waldumbau zu mehr Vielfalt – das ist die Aufgabe für unsere Generation.“
Für die Wintermonate plant die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald weitere Pflanzaktionen. Wie umfangreich sie sein werden, kann die SDW noch nicht genau beziffern. Wenn die Unterstützung aus der Bevölkerung weiter so gut anhält, werden wir wieder eine große Zahl von Bäumen pflanzen können.

LeserReporter/in:

Rainer Deppe aus Overath

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