Neue Bahnstadt Opladen
Anschlussstelle zur Europa-Allee fast fertig

Fast fertiggestellt ist die Anschlussstelle zur neuen Europa-Allee. Die Bauarbeiten am Kreisverkehr an der Robert-Blum-Straße in Höhe Erzeugergroßmarkt sollen bis 31. Januar beendet sein. Danach steht einer kompletten Freigabe der neuen Umgehungsstraße nichts mehr im Weg.
  • Fast fertiggestellt ist die Anschlussstelle zur neuen Europa-Allee. Die Bauarbeiten am Kreisverkehr an der Robert-Blum-Straße in Höhe Erzeugergroßmarkt sollen bis 31. Januar beendet sein. Danach steht einer kompletten Freigabe der neuen Umgehungsstraße nichts mehr im Weg.
  • Foto: Gabi Knops-Feiler
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Opladen - Von vielen Bürgern herbeigesehnt und fast fertig gestellt ist die
neue Bahnallee, die sprachlich korrekt die Bezeichnung
„Europa-Alle“ trägt und nicht zu verwechseln ist mit dem
„Europaring“ zwischen Opladen und Wiesdorf. Diese neue, rund zwei
Kilometer lange Haupterschließungsstraße führt als direkte
Nord-Süd-Verbindung zwischen Rat-Deycks-Straße/Rennbaumstraße (L
219) und Fixheider Straße (L 288) unmittelbar an den Gütergleisen
der neuen Bahnstadt Opladen entlang.

Sie wird die derzeitige Nord-Süd-Verbindung über Bahnallee,
Humboldtstraße und Robert-Koch-Straße künftig nicht nur erheblich
vom Durchgangsverkehr entlasten, sondern auch das neue, geplante
Wohngebiet auf der Westseite an das Zentrum von Opladen anbinden.
Bis voraussichtlich 31. Januar sind die letzten Arbeiten an der
Anschlussstelle Robert-Blum-Straße in Höhe Erzeuger Großmarkt
abgeschlossen. Danach steht einer kompletten Freigabe nichts mehr im
Weg. Ganz zum Schluss fehlt nur noch die Anpflanzung eines Baumes und
einer Blumenwiese an dieser Stelle.

Rückblick: Die Anlage der schnellen Umgehungsstraße ist 2016 durch
die Verlegung der Gütergleisstrecke überhaupt erst ermöglicht
worden. Geplant und festgelegt wurde sie seither auf der Basis von
städtebaulichen Planungsstudien, dazu zählten unter anderem eine
Perspektiven-Werkstatt und eine Machbarkeitsstudie. Baubeginn war
Mitte 2017.
Parallel zu der neuen Strecke für Kraft- und Radfahrer wurde eine
2,30 Meter hohe Schallschutzwand zwischen Güterzugstrecke und
Europa-Alle errichtet, außerdem zahlreiche Bäume gepflanzt. Es ist
angedacht, die Schallschutzwand zu begrünen.

Sobald die Europa-Allee fertig gestellt ist, können die weiteren
Bauarbeiten fortgesetzt werden, die im Bebauungsplan unter dem Begriff
„nbso-Westseite-Quartiere“ festgeschrieben sind. Demnach entsteht
im Norden an Stelle des heutigen Busbahnhofs bis zum Jahr 2023 ein
neues Geschäftsviertel. Südlich davon sind außerdem Büro- und
Dienstleistungsgebäude und eine große Wohnsiedlung mit 500
Wohneinheiten geplant. Dazu kommen eine Kita und eine Gewerbegebiet
Richtung Robert-Blum-/Fixheider Straße. Aufgelockert wird die
Bebauung unter anderem durch ein „Grünes Band“ für Fußgänger
und Radfahrer, das parallel zur Europa-Allee verlaufen wird. 

Redakteur:

RAG - Redaktion

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