Fackeltätigkeiten
Stillstand im Shell Energy and Chemicals Park Rheinland in Godorf

Foto: Shell Deutschland GmbH

Im Shell Energy and Chemicals Park Rheinland am Standort in Köln-Godorf werden ab Anfang Oktober für rund sechs Wochen große Anlagenkomplexe außer Betrieb genommen. In dieser Zeit finden gesetzlich vorgeschriebene Instandsetzungs- und Wartungsarbeiten statt. Außerdem stellt Shell mit Investitionen wichtige Weichen für den sicheren und nachhaltigen Betrieb der Anlagen im Rahmen der Transformation des Standorts zu einem Energie- und Chemiepark. Für die Arbeiten kommen täglich zusätzlich rund 2.000 Fachkräfte ins Werk.

Die Vorbereitungen für diesen planmäßig vorgeschriebenen Wartungsstillstand, im Fachterminus als Turnaround bezeichnet, am Standort in Köln-Godorf dauerten mehr als zwei Jahre. Der Turnaround ist gesetzlich verpflichtend und findet in festgelegten zeitlichen Intervallen statt. Der Standort Wesseling des Energy and Chemicals Park Rheinland ist nicht betroffen, sodass die Versorgungssicherheit gewährleistet ist.

Der Terminplan für die kommenden sechs Wochen umfasst rund 66.000 einzelne Arbeitsschritte. Für den anstehenden Stillstand wurden rund 130.000 Kubikmeter Gerüste aufgebaut. Etwa 3.200 Ausrüstungsgegenstände werden geprüft, 15.000 Dichtungen sowie etwa 85.000 Schrauben ausgetauscht. Rund 45 Krane kommen zum Einsatz. Für die Versorgung der Arbeitskräfte ist innerhalb des Werkgeländes auf einer Fläche von über 1.000 Quadratmetern eine zusätzliche Feldkantine mit mehrzügiger Essensausgabe aufgestellt worden.

Der mit allen zuständigen Behörden abgestimmte Stillstand beginnt mit dem Abfahren der entsprechenden Anlagen. Dadurch kann es in den Kalenderwochen 41 und 42 zu Fackeltätigkeit kommen. Werktags kann es während der Ausführung der Montage- und Reinigungsarbeiten auf dem Waschplatz und in den Anlagen in der Zeit von 6 bis 22 Uhr zu Geräusch- und Geruchsemissionen kommen.

Mit der Stadt Köln wurde ein Verkehrskonzept abgestimmt, damit es zu keinen größeren Auswirkungen auf den Verkehr im Bereich Godorfer Hauptstraße / Kiesgrubenweg kommt. Die Verkehrsführung im Bereich des Werktors 32 am Kiesgrubenweg ist durch Barken und Markierungen beidseitig eingeschränkt. Die maximal zulässige Geschwindigkeit beträgt 40 Km/h.

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RAG - Redaktion

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