André I. auf dem Ranzeler Narrenthron
Drei ziemlich beste Freunde als 4. Reisseler Dreigestirn

Ein Traum ging in Erfüllung: die drei Freunde endlich in Amt und Würde
v.l.n.r.: Bauer Dariusz (Nowak), Prinz André I. (Kellner), Jungfrau Olivia (Oliver Knaack)
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  • Ein Traum ging in Erfüllung: die drei Freunde endlich in Amt und Würde
    v.l.n.r.: Bauer Dariusz (Nowak), Prinz André I. (Kellner), Jungfrau Olivia (Oliver Knaack)
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Ranzel. „Zwischen Hoffen und Bangen“: so könnte man kurz die Stimmungslage der Verantwortlichen der KG Rut-Wiess Ranzel beschreiben. Lange stand die Durchführung der Proklamation auf Messers Schneide, da in ganz Niederkassel kein geeigneter Saal für Veranstaltungen dieser Größenordnung zur Verfügung stand. In letzter Minute wurde man in Bergheim fündig und die Session 2023/24 konnte endlich starten. Auch die Bedenken, dass sich die Außenlage und die damit verbundene lange Anreise negativ auf die Besucherzahl auswirken könnten, wurden schnell zerstreut. Ganz im Gegenteil: die Rut-Wiessen konnten sich auf ihre Jecken verlassen, so dass mit ca. 450 Gästen in der Siegauenhalle sogar die bisher höchste Bestmarke bei Proklamationen der Rut-Wiessen übertroffen wurde. Selbstverständlich erwiesen auch die bereits inthronisierten Tollitäten FRK-Prinz Markus I. aus Rheidt und das Kinderprinzenpaar Leon I. und Marie I. aus Uckendorf den Rut-Wiessen mit ihren Gefolgen den Rut-Wiessen ihre Ehre. Punkt 19:11h ergriff Präsident Uwe Spiller das Mikrofon und bat den bisherigen Amtsinhaber Holger I. auf die rot-weiß dekorierte Bühne, um den Ex-Prinzen aus seinem Amt zu verabschieden. Mit etwas Wehmut in der Stimme bedankte dieser sich bei seinem Gefolge und dem Narrenvolk für die „wunderbare Zeit, die er erleben durfte“ und machte die Bühne frei für die neuen Tollitäten. Nach kurzer Vorstellung des neuen Gefolges wurde Noch-Stadtchef Stephan Vehreschild auf die Bühne gerufen, um die neue Narrenspitze zu proklamieren. Doch bevor es soweit war, musste das designierte Dreigestirn den Nachweis seiner Führungstauglichkeit erbringen. Vehreschild unterzog die Kandidaten daher mit Unterstützung der Landtagsabgeordneten Katharina Gebauer einem anspruchsvollen Leistungsnachweis mit Ball-Balance-Akt und „Allgemeinwissen“, der schließlich souverän erbracht wurde. Nun war der Moment gekommen, dass sich der scheidende Bürgermeister nach seiner letzten Proklamation während seiner fünfzehnjährigen Amtszeit von der großen Karnevalsbühne verabschiedete. Er bedankte sich bei dem Ex-Prinzen Holger I. für eine Supersession, wobei er besonders hervorhob, dass der Karnevalskracher „Senorita“ immer noch in seinen Ohren klingele. Dem neuen Regenten André I. und seinem Gefolge wünschte er natürlich eine ebenso tolle Regierungszeit und den Jecken im Saale eine stimmungsvolle Session 2023/24. Abschließend wurde er von den „Offiziellen“ für seine Verdienste um den städtischen Karneval geehrt; unter starkem Applaus stieg er dann endgültig von der karnevalistischen Bühne und mischte sich unter das „gemeine Volk“, wo er zukünftig mit seiner Frau Hildegard seinen Platz haben wird. Nun war es an der Reihe des neuen Dreigestirns, ein paar Worte an die närrischen Untertanen zu richten. Prinz André I. bekundete ein „unbeschreibliches Glücksgefühl, nach der Ungewissheit in den letzten Tagen und Monaten doch nun endlich als Euer Prinz mit meinen Freunden Olli und Dariusz hier auf der Bühne zu stehen. Wir kennen uns seit der Einschulung unserer Kinder vor gut 10 Jahren und haben eine gemeinsame, starke Beziehung zum rheinischen Karneval. Ich freue mich sehr auf eine großartige Session und werde mit Herzblut und einem fantastischen Team die Farben der KG Rut-Wiess vertreten“. Jungfrau Olivia erging es ähnlich: „Gänsehaut beim Einmarsch, dann noch dieses herrliche Bild von hier oben! Der helle Wahnsinn“. Und der ursprünglich aus Polen stammende Bauer Dariusz freute sich besonders, seine Familie samt großem Anhang aus seiner alten Heimat begrüßen zu dürfen, die sich reibungslos in die Narrenschar einreihten. Mit einem dreifachen „Reissel Alaaf“ endete die Proklamation, das Dreigestirn nahm im Saal die „Huldigungen“ entgegen und stellte sich einer langandauernden Gratulationskur. Das Hochgefühl im Saal setzte sich fort, als hochkarätige Stimmungsgaranten die nachfolgenden Stunden bestritten. Die Porzer „Rezag-Husaren“ und die Rut-Wiesse Showtanzgruppe Rhytmocada begeisterten mit ihren Tänzen, live und in Farbe sorgten „Die Räuber“ und „Knallblech“ mit ihren Hits dafür, dass die Stimmung bis weit in die Nacht auf hohem Level anhielt.

Freie/r Redaktionsmitarbeiter/in:

Walter Mülhausen aus Niederkassel

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