Offene Türen im Innovationsquartier
Branchenmix auf dem alten Thurn-Gelände

Die Projektverantwortliche Patrizia Bizon-Thiebus, Bürgermeisterin Nicole Berka, Johannes Hagen und der Mucher Bürgermeister Norbert Büscher freuten sich über das große Interesse.  | Foto: Gast
  • Die Projektverantwortliche Patrizia Bizon-Thiebus, Bürgermeisterin Nicole Berka, Johannes Hagen und der Mucher Bürgermeister Norbert Büscher freuten sich über das große Interesse.
  • Foto: Gast

Neunkirchen-Seelscheid/ Much. Nicht nur in der „City“ von Neunkirchen, sondern auch an der Hennefer Straße tobte beim „Neunkirchener Frühling“ der Bär. Zahlreiche Bürger nutzten den Tag der offenen Tür des Innovations-Quartiers im ehemaligen Thurn-Gelände, um zu erfahren, wie es dort weitergeht. Das „Innovations-Quartier Neunkirchen-Süd“ ist ein interkommunales Entwicklungsprojekt der Gemeinden Neunkirchen-Seelscheid und Much, das in den kommenden Jahren zu einem attraktiven Standort für Innovation, Gewerbe, Ausbildung und Nachhaltigkeit ausgebaut werden soll. Ziel ist es, jungen Unternehmern, Handwerk und Industrie eine moderne Infrastruktur in einem zukunftsfähigen Umfeld zu bieten. Bei zwei Führungen informierte Projektleiter Johannes Hagen über die aktuellen Planungen sowie die nächsten Entwicklungsschritte. Nach dem Aus der Firma Thurn 2021 hatte die gemeinsame Entwicklungsgesellschaft der Gemeinden Neunkirchen-Seelscheid und Much das Gelände erworben, um es zu entwickeln und neue Arbeitsplätze zu schaffen. Nachdem die in den 1960er Jahren errichteten Gebäude bisher stets von einer einzigen Firma wie etwa Avon, Eschbach Keramik oder zuletzt der Reinigungsmittelfirma Thurn genutzt worden waren, sollen dort nun mehrere kleine Firmen aus unterschiedlichen Branchen einziehen, berichtete Hagen. Interessenten seien beispielweise Handwerker, Garten- und Landschaftsbauer und eine Kunststoffverarbeitende Firma. Der LVR würde dort gerne eine Förderschule einrichten. Auch Räume für Gastronomie und Freizeit könne man sich vorstellen, so Hagen. Die Freifläche in Richtung Hohn könnte eventuell für Wohnungsbau genutzt werden. Zurzeit gebe es noch eine Zwischennutzung mit kurzfristigen Verträgen. Bis Ende des Jahres oder Anfang 2026 werden die Flüchtlinge, die auf dem Gelände noch in Containern wohnen, ausziehen. Danach sollen die Sanierungsarbeiten beginnen.

Freie/r Redaktionsmitarbeiter/in:

Christa Gast aus Königswinter

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