Bezirksrathaus
Dr. Herbert Mück testete im Rollstuhl den Zugang zum Amt

Seniorenvertreter Dr. Herbert Mück bei Versuchen, sich zum Bezirksrathaus zu begeben. | Foto: Seniorenvertretung
  • Seniorenvertreter Dr. Herbert Mück bei Versuchen, sich zum Bezirksrathaus zu begeben.
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MÜLHEIM - Die neue Bezirksseniorenvertretung ist noch keine 100 Tage im Amt und
kann sich schon über einen weiteren Erfolg ihrer Bemühungen freuen:
Bereits in Kürze wird es eine offizielle „Begehung“ des
Bezirksrathauses am Wiener Platz geben. Daran werden neben den
Seniorenvertretern Dr. Herbert Mück und Karin Scherer auch der
städtische Gutachter für Barrierefreies Bauen Martin Lersmacher, der
städtische Behindertenbeauftragte Dr. Günter Bell, Hans-Joachim
Mertens, Leiter der Verwaltungsgebäude, sein Kollege Harald Hennicken
und Vertreter der Leitung des Bürgeramts Mülheim teilnehmen.

Gemeinsam will diese Arbeitsgruppe möglichst viele „Barrieren“
identifizieren, die älteren oder behinderten Bürgern den Zugang zum
Bezirksrathaus und seinen Räumlichkeiten noch immer erschweren.
Dr. Herbert Mück hatte sich selbst in einen Rollstuhl begeben, um
eigene Erfahrungen zu sammeln und durch Bilder zu dokumentieren. Im
Rahmen dieser „Vorbegehung“ kam der Seniorenvertreter mit mehreren
Besuchern des Bezirksrathauses ins Gespräch.
So gut wie alle kritisierten insbesondere die Eingangstüren, die für
Rollstuhlfahrer und Rollatorbenutzer, aber auch für Mütter mit
Kinderwägen nur mühsam zu öffnen sind. Eine besondere
Herausforderung sind die Türen zur Stadtbibliothek, die sich im
Inneren des Gebäudes befinden. Dort ist zusätzlich ein
„Sicherheitstunnel“ angebracht. Er soll das Entwenden von Büchern
und Medien verhindern. Für Menschen, deren Bewegungsfreiheit
eingeschränkt ist, macht er das Hindurchgehen jedoch zu einem
akrobatischen Akt.

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RAG - Redaktion

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