Mucher Krippenweg 2025/26
Engagement für eine liebgewonnene Tradition
- Ein Großteil des ehrenamtlichen Krippenteams.
- Foto: Gemeindeverwaltung Much
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Much. Mitte Januar ist der diesjährige Mucher Krippenweg zu Ende gegangen - er war erneut ein voller Erfolg. Über sechs Wochen hinweg machten sich zahlreiche Besucherinnen und Besucher aus der Region und auch von weiter her auf den Weg, um die rund 40 Krippen entlang der sieben Routen zu entdecken.
Viele verbanden den Besuch mit einer Wanderung durch die winterliche Landschaft, einem Besuch des Technik- und Bauernmuseums oder einer Einkehr in die örtliche Gastronomie. Der Krippenweg hat damit einmal mehr gezeigt, wie sehr der Ort an positiver Strahlkraft nach außen gewinnt. „Uns war gar nicht bewusst, wie schön es in Much ist. Wir kommen auf jeden Fall wieder“, sagte beispielsweise eine Besuchergruppe. Ein besonderer Dank gilt dem ehrenamtlichen Krippenteam, dessen unermüdlichem Einsatz das Fundament des Weges bildet und höchste Anerkennung verdient. Planung, Abstimmung der Standorte, Aufbau, Betreuung – all das geschieht mit viel Herzblut und unzähligen Stunden freiwilliger Arbeit. Es zeigt eindrucksvoll: Wenn viele mit anpacken, kann viel Positives entstehen. Ein herzliches Dankeschön geht ebenso an alle, die eine eigene Krippe aufgebaut oder an einem Standort ermöglicht haben – in Kirchen und Kapellen, bei Unternehmen, in Privatgärten, im Wald oder in öffentlichen Einrichtungen. Ohne diese Offenheit und Bereitschaft zur Mitwirkung wäre die Vielfalt des Krippenwegs nicht denkbar. Besonderer Dank für spezielle Unterstützungen gehen an den Golfclub Burg Overbach, die Schreinerei Knipp, die Zimmerei Merten, Langes-Waldprodukte sowie Elisabeth und Hanno Diederichs.
Sehr geschätzt wurde auch in diesem Jahr die große orientalische Krippe in der Remise an der Burg Overbach. Sie war an jedem Wochenende personell von Ehrenamtlern und zeitweise von Mitarbeitern der Tourist-Information besetzt, sodass Besucherinnen und Besucher persönlich empfangen, informiert und betreut wurden. Außerhalb der Wochenenden wurden ebenfalls Besuchergruppen empfangen. Die Ehrenamtler vereinbarten hierfür individuelle Termine mit den Interessierten. Auch das Technik- und Bauernmuseum in Much-Berzbach war wieder ein wichtiger Bestandteil des Krippenwegs. Die Außenkrippe war täglich zugänglich, das Museum selbst öffnete zu festen Zeiten seine Türen und auch hier kamen die Gäste ins persönliche Gespräch mit den Mitgliedern des Museumsvereins. Viele nutzten die Gelegenheit, den Krippenbesuch mit einem Museumsrundgang zu kombinieren.
Die zahlreichen positiven Rückmeldungen sprechen für sich: Der Krippenweg hat vielen Menschen – ob aus der Nachbarschaft oder von weiter her – eine große Freude bereitet. Er schafft Begegnungen und gemeinsame Erlebnisse über Generationen hinweg. In diesem Jahr wurde eine neue Krippe von einer Troisdorfer Familie gespendet. Ihre Stoffkrippe fand eine neue Bleibe in einem Schaufenster am Kirchplatz. „Vielen Dank, dass Sie für die Krippe so einen schönen Standort gefunden haben. Sie gefällt uns dort fast noch besser als bei uns zu Hause“, schrieb die Familie nach ihrem Besuch per E-Mail. Der Mucher Krippenweg steht inzwischen beispielhaft für das, was ehrenamtliches Engagement bewirken kann. So stellen die Mitglieder des Krippenteams auch für sich fest, „Dass man mit dem Krippenweg nicht nur den Gästen, sondern auch sich selbst durch den positiven Zuspruch eine Freude bereitet.“ Nun fand das gemeinsame Abschlusstreffen des Krippenteams statt. Dabei sprudelten schon wieder Ideen für die nächste Krippenzeit. Diese beginnt traditionell mit dem ersten Adventswochenende.
Redakteur/in:RAG - Redaktion |
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