Neue Blütenkönigin
Erfahrung im Amt
- Nach der Krönung zur 15. Meckenheimer Blütenkönigin: Bürgermeister Sven Schnieber und Antonia Augenstein.
- Foto: Stadt Meckenheim
Meckenheim (red). Die Apfelstadt hat wieder eine Blütenkönigin: Antonia Augenstein ist die 15. Repräsentantin Meckenheims. Bürgermeister Sven Schnieber krönte sie im Sängerhof und überreichte ihr Schärpe und Diadem. Gleichzeitig verabschiedete er ihre Vorgängerin Annina Engels, die das Amt im vergangenen Jahr innehatte.
Für Schnieber gehört die Krönung zu den besonders schönen Terminen im Kalender eines Bürgermeisters. „Dieser Termin ist ein ganz besonderer für den Meckenheimer Bürgermeister. Ich freue mich sehr, heute mit Antonia Augenstein eine bereits erfahrene Majestät mit Herz für Tradition zur Blütenkönigin zu krönen“, sagte er bei der Feierstunde.
Tatsächlich ist Antonia Augenstein in der Rolle der Blütenkönigin keine Unbekannte. Die in Meckenheim-Altendorf lebende junge Frau hatte die Apfelstadt bereits 2024 als Blütenkönigin vertreten und bringt damit Erfahrung in das Amt ein. Für sie ist die Aufgabe mehr als ein repräsentativer Titel. „Da ich Meckenheim schon einmal als Blütenkönigin vertreten durfte, weiß ich genau, was es bedeutet, unsere Stadt auf verschiedenen Veranstaltungen zu repräsentieren und die Vielfalt Meckenheims nach außen zu tragen“, sagte sie. Besonders wichtig seien ihr die Begegnungen mit Menschen: „Vor allem der Austausch mit ihnen liegt mir am Herzen und bereitet mir sehr viel Freude. Egal, ob es dabei um Gäste von außerhalb geht, die das Blütenfest besuchen, oder um Meckenheimer Vereine sowie Bürgerinnen und Bürger, denen man den Obstbau näherbringt.“
Ihre persönliche Verbindung zur Apfelstadt ist eng. Augenstein lebt in Altendorf mitten in einer der großen Obstbauregionen der Region. Die Landschaft prägt ihren Alltag – nicht nur beruflich, sondern auch privat. „Da ich praktisch inmitten der Apfelfelder wohne, genieße ich die Natur beim Joggen oder Spazierengehen“, berichtete sie. Auch bei der Apfelernte hilft sie regelmäßig mit und hat sogar eine Patenschaft für einen Apfelbaum übernommen.
In den kommenden Monaten wird die neue Blütenkönigin zahlreiche Termine wahrnehmen und Meckenheim bei Veranstaltungen in der Region vertreten. Dabei geht es nicht nur um Festlichkeiten, sondern auch darum, für die Stadt und ihre besondere Verbindung zum Obstbau zu werben. „Antonia wird die Apfelstadt gebührend vertreten“, zeigte sich Bürgermeister Schnieber überzeugt.
Gleichzeitig würdigte er die Arbeit der scheidenden Blütenkönigin Annina Engels. Sie habe Meckenheim in ihrer Amtszeit „mit ihrer freundlichen und charmanten Art ganz hervorragend repräsentiert“, sagte Schnieber und dankte ihr für ihr Engagement.
Das Amt der Blütenkönigin ist für Meckenheim weit mehr als ein symbolischer Titel. Als Botschafterin der Apfelstadt ist sie das ganze Jahr über unterwegs – bei Veranstaltungen in der Region ebenso wie bei offiziellen Anlässen der Stadt. Der Höhepunkt jeder Amtszeit ist traditionell das Meckenheimer Blütenfest, das in diesem Jahr am 19. April gefeiert wird. Dann steht die neue Majestät erstmals im Mittelpunkt eines der größten Feste der Stadt.
Bürgermeister Schnieber blickt der kommenden Saison optimistisch entgegen. Für Antonia Augenstein prognostizierte er eine erfolgreiche Amtszeit. „Es gibt nichts Schöneres, als die schönste Kommune im Rhein-Sieg-Kreis zu vertreten“, sagte er mit einem Augenzwinkern.
Ein Dank ging zum Abschluss auch an alle, die Blütenkönigin und Blütenfest unterstützen. In diesem Jahr engagieren sich unter anderem Meckenheimer Sponsoren sowie der Sängerhof, in dem die Krönung stattfand.
Redakteur/in:RAG - Redaktion |