Angebote für Kinder aus der Ukraine
Alltag in schweren Zeiten

Tauschen sich über die Bewegungsgruppe und deren gelungenen Auftakt aus, von links: der Erste Beigeordnete Hans Dieter Wirtz, Fachkraft Susanne Eichenseer von „Rückendeckung“, Bürgermeister Holger Jung, Sozialarbeiter Max Biniek von „Rückendeckung“ und die städtische Koordinatorin der Bewegungsgruppe, Jennifer Berger.
  • Tauschen sich über die Bewegungsgruppe und deren gelungenen Auftakt aus, von links: der Erste Beigeordnete Hans Dieter Wirtz, Fachkraft Susanne Eichenseer von „Rückendeckung“, Bürgermeister Holger Jung, Sozialarbeiter Max Biniek von „Rückendeckung“ und die städtische Koordinatorin der Bewegungsgruppe, Jennifer Berger.
  • Foto: Stadt Meckenheim

Meckenheim (red). Mit einer neuen Bewegungsgruppe richtet sich die Stadt Meckenheim an vertriebene ukrainische Kinder im Alter zwischen drei und sechs Jahren. Das Angebot wird in Kooperation mit dem freien Träger „Rückendeckung“ durchgeführt und soll den späteren Übergang in die Schule beziehungsweise den Eintritt in die Kindertageseinrichtung erleichtern. Zusammen mit dem Ersten Beigeordneten Hans Dieter Wirtz besuchte Bürgermeister Holger Jung die städtische Einrichtung Kinder City im Ruhrfeld, um sich vor Ort über den Auftakt zu informieren.

Bereits fünf Kinder erfreuen sich an dem Spiel- und Bewegungsangebot, das insgesamt bis zu 15 Kleinkindern an drei Vormittagen in der Woche Platz zur Entfaltung bietet. Sozialarbeiter Max Biniek von „Rückendeckung“ sprach von einem gelungenen Start und strahlenden Kinderaugen. „Die drei Stunden sind sehr kurzweilig“, die Verständigung untereinander funktioniere völlig reibungslos. Dienstags, mittwochs und freitags, jeweils von 9 Uhr bis 12 Uhr, stehen Basteln, Spielen und gemeinsames Frühstücken im Vordergrund. Der angrenzende Spielplatz rückt immer dann in den Mittelpunkt der Aktivitäten, sobald es die Witterung zulässt. Die Kinder verbringen unbeschwerte Stunden mit Gleichaltrigen, erleben ein Stück Alltag in schwierigen Kriegszeiten und sammeln spielerisch erste Erfahrungen mit der deutschen Sprache. Ziel ist es, Schwellenängste zu verringern. Durch das Kennenlernen von Betreuungssituationen kann sich der ukrainische Nachwuchs leichter in seinem örtlichen Sozialraum orientieren.

Bürgermeister Holger Jung hob das Angebot als einen von mehreren wichtigen Bausteinen hervor, die man von städtischer Seite bereits vorangebracht hat. „Das klingt sehr gut“, resümierte der Verwaltungschef und zeigte sich zuversichtlich, dass weitere Kinder den Weg in die Bewegungsgruppe finden.

Das zunächst bis zum 31. Juli befristete Projekt wird bedarfsorientiert angeboten, mit dem Jugendamt der Stadt Meckenheim koordiniert und findet in einer flexiblen, offenen Gruppe statt, sodass weitere Kinder laufend hinzukommen können, sofern noch Platz vorhanden ist. Ansprechpartnerin ist die städtische Koordinatorin der Bewegungsgruppe, Jennifer Berger, E-Mail jennifer.berger@meckenheim.de, Telefon (02225) 917-515. Anmeldeformulare können über die Homepage www.meckenheim.de auf der Sonderseite „Ukraine-Hilfe“ heruntergeladen werden. Zudem liegen sie an der Infothek im Rathaus, Siebengebirgsring 4, aus.

Redakteur:

RAG - Redaktion

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