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Quelle Satzvey verschlossen
Quelle in Satzvey wurde ebenfalls verschlossen

Auch bei der Quelle in Satzvey an der Firmenicher Straße wurde eine Belastung mit fäkalen Keimen festgestellt. Mitarbeiter des Bauhofs verschlossen daher die Quelle.  | Foto: Ronald Larmann/pp/Agentur ProfiPress
  • Auch bei der Quelle in Satzvey an der Firmenicher Straße wurde eine Belastung mit fäkalen Keimen festgestellt. Mitarbeiter des Bauhofs verschlossen daher die Quelle.
  • Foto: Ronald Larmann/pp/Agentur ProfiPress

Mechernich-Satzvey (red). Nach dem Fund von fäkalen Keimen in einer Quelle bei Lessenich hatte die Stadt Mechernich vorsorglich auch die beliebte Wasserentnahmestelle an der Firmenicher Straße in Satzvey untersuchen lassen. Anfang der Woche lagen dann die Ergebnisse vor: Auch dort wurde eine Belastung mit Fäkalkeimen festgestellt. „Daher haben wir uns entschlossen, die Quelle ebenfalls dauerhaft zu verschließen“, erklärt Silvia Jambor, Fachbereichsleiterin der Stadt Mechernich. Der städtische Bauhof wurde aktiv, um eine Entnahme von Wasser künftig zu verhindern.

Auslöser für die Untersuchungen waren zwei nachgewiesene Hepatitis-E-Fälle, bei denen die Wasserentnahme am Ortsausgang Lessenich in Richtung Holzheim als mögliche Infektionsquelle infrage kam. Die anschließenden Wasserproben zeigten eine starke Belastung mit fäkalen Keimen, die Quelle wurde daraufhin mit Natursteinen dauerhaft verschlossen. Im Zuge dieser Ereignisse rückte auch die häufig genutzte Entnahmestelle in Satzvey in den Fokus.

„Obwohl an den Quellen deutlich auf die fehlende Trinkwasserqualität hingewiesen wird, haben dennoch immer wieder Menschen das Wasser zum Trinken entnommen“, so Jambor. Zwar stelle jede Untersuchung nur eine Momentaufnahme dar, doch da die Quellen nicht regelmäßig kontrolliert würden und sich die Nutzung kaum verhindern lasse, könnten künftige Verunreinigung nie sicher ausgeschlossen werden. „Um möglichen Gesundheitsrisiken dauerhaft vorzubeugen, war eine vollständige Schließung daher die einzig konsequente Lösung“, so Jambor.

LeserReporter/in:

Düster Volker aus Erftstadt

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