Tiefgreifende Veränderungen
Neue Gemeinde-Entwicklungsaktivitäten

Ursula Mölders, Geschäftsführerin des Planungsbüros Dr. Jansen, Bauamtsleiter Petric Newrzella, Bürgermeister Dr. Georg Ludwig und Landschaftsplaner Günter Kursawe (v.l.). stellen den Plan vor.
  • Ursula Mölders, Geschäftsführerin des Planungsbüros Dr. Jansen, Bauamtsleiter Petric Newrzella, Bürgermeister Dr. Georg Ludwig und Landschaftsplaner Günter Kursawe (v.l.). stellen den Plan vor.
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Lindlar - (wr) „Die Entwicklungsaktivitäten werden am 20. Juni 2018, in
Lindlars erster Zukunftskonferenz, der Öffentlichkeit vorgestellt.
Hintergrund ist der Flächennutzungsplan von 1984, er müsste
zeitaufwendig geändert werden und würde einem Flickenteppich
gleichen. Die Dynamik in der Bevölkerungsentwicklung und wie
definiert die Gemeinde ihre Rolle in einer Wachstumsregion, hier ist
ein Konzept gefragt, was mit den Bürgerinnen und Bürgern zu
entwickeln ist“, erklärte Bürgermeister Dr. Georg Ludwig, im
Sitzungssaal „Altes Wasserwerk“ des Lindlarer Rathauses,
anlässlich eines Pressetermins zur Vorstellung der neuen
Entwicklungsaktivitäten der Gemeinde Lindlar. „Tiefgreifende
Änderungen stehen auf drei Feldern an, einer Neuaufstellung des
Flächennutzungsplans, die Herstellung eines
Gemeindeentwicklungskonzeptes und die Aufstellung eines integrierten
Handlungskonzeptes.“ Gemeinsam mit Ursula Mölders, der
Geschäftsführerin des zuständigen Planungsbüros Dr. Jansen, Petric
Newrzella, dem Bauamtsleiter der Gemeinde sowie Landschaftsplaner
Günter Kursawe von der Planungsgruppe „Grüner Winkel“ wurden die
Pressevertreter informiert. Die Gemeinde Lindlar startet einen
umfassenden Planungsprozess, in dem für alle Themen der Entwicklung
Ziele und Meilensteine festgelegt werden. Es wird eine Vision und ein
Arbeitshandbuch erarbeitet, wie sich Lindlar bis 2035 entwickeln soll.
Auf Grundlage des Gemeindeentwicklungskonzeptes wird der
Flächennutzungsplan überarbeitet, danach sollen für ausgewählte
Bereiche konkrete Maßnahmen entwickelt werden. „Wir sind noch in
der Startphase der Untersuchungen und wir werden in der
Zukunftskonferenz ganz offen auf die Bevölkerung zu gehen“, betont
Ursula Mölders. Bei der ersten Zukunftskonferenz geht es um die
Frage, wie sich die Bürger die Zukunft der Gemeinde vorstellen. Soll
Lindlar weiter wachsen und wenn ja wo? Wie soll sich die
Verkehrsinfrastruktur entwickeln? Solle touristische Angebote
ausgeweitet werden? Diese und natürlich andere Fragen sollen
diskutiert werden und die Lindlarerinnen und Lindlarer sollen
Meinungen, Ideen und Wünsche einbringen. „Die Flächen, die neu
ausgewiesen werden, werden auf ihre Einflussnahme auf die Schutzgüter
hin überprüft. Der Umweltbericht fließt in den neuen
Flächennutzungsplan ein“, verspricht der zuständige
Landschaftsplaner Günter Kursawe. Nach der ersten Zukunftskonferenz
startet mit der der Online-Beteiligung eine weitere
Partizipationsmöglichkeit für die Bürger. Über die Plattform
www.lindlar.de haben alle Interessierten zusätzlich die Möglichkeit,
ihre Ideen, Wünsche und Visionen für die Gemeinde in den Prozess
einzubringen. Aus allen gesammelten Ideen sowie den Ergebnissen aus
thematischen Expertengesprächen, wird das neue
Gemeindeentwicklungskonzept entwickelt. Bei einer zweiten
Zukunftskonferenz im Herbst soll das Konzept im Entwurf öffentlich
präsentiert und zur Diskussion gestellt werden. Das Konzept soll
dann, zu Ende des Jahres, dem Gemeinderat zur Abstimmung vorgelegt
werden. „Wir wünschen uns eine rege Beteiligung, um gemeinsam zu
einem Leitbild zu kommen , das Lindlar in eine positive Zukunft
führt“, resümiert Petric Newrzella, Ansprechpartner für Bauen,
Planen Denkmal-und Umweltschutz.

Redakteur:

RAG - Redaktion

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