Entwarnung: Weltkriegsbombe in Lindenthal
Entschärfung verlief zügig und problemlos

Das Bild zeigt nicht den realen Einsatzort oder Beteiligte. Symbolbild KI-generiert, kein echtes Foto. | Foto: KI-generiert mit ChatGPT/OpenAI
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Entwarnung

Um 14.28 Uhr meldete die Stadt Köln dass die Entschärfung erfolgreich durchgeführt werden konnte. Kurze Zeit später wurde angekündigt, die Straßensperren sukzessive abzubauen. 

Update

Nach dem Fund einer Weltkriegsbombe in Köln-Lindenthal läuft die Evakuierung im Gefahrenbereich. Wie die Stadt in einem weiteren Update mitteilte, müssen exakt 4.446 Anwohnerinnen und Anwohner ihre Häuser und Wohnungen verlassen.

Viele Betroffene haben ihre Wohnungen nach Angaben der Stadt bereits verlassen. Dazu dürfte auch beigetragen haben, dass sie sich seit Freitagabend, 8. Mai 2026, auf die Evakuierung vorbereiten konnten. Aktuell sind 96 Krankentransporte für das St.-Elisabeth-Krankenhaus sowie für Anwohnerinnen und Anwohner angemeldet. Damit Krankentransport- und Rettungswagen zügig vorankommen, bleibt die Kitschburger Straße für ihre Aufstellung gesperrt.

Auch die Verkehrsbehinderungen im Bereich Lindenthal haben sich ausgeweitet. Die Dürener Straße ist zwischen Militärringstraße und Mommsenstraße gesperrt. Vom Stadtwaldgürtel aus ist die Dürener Straße nur noch bis zur Sperre an der Kitschburger Straße befahrbar. Ein Abbiegen in die Mommsenstraße oder in die Kitschburger Straße ist nicht möglich.

Die Evakuierung hat inzwischen begonnen. Die KVB-Linien 7 und 136 sind getrennt beziehungsweise umgeleitet worden. Die Linie 136 fährt ab der Haltestelle „Dürener Straße/Gürtel“ über den Lindenthalgürtel, die Gleueler Straße und die Militärringstraße in Richtung Else-Lang-Straße und in Gegenrichtung entsprechend zurück. Fahrten, die planmäßig nur bis zum St.-Elisabeth-Krankenhaus gefahren wären, enden an der Endhaltestelle „Deckstein“ der Linie 146.

Die Linie 7 fährt aus Richtung Porz kommend bis zur Haltestelle „Dürener Straße/Gürtel“ auf dem regulären Linienweg und wird dann nach Sülz zum Hermeskeiler Platz umgeleitet. Aus Richtung Frechen verkehrt sie nur zwischen der Endhaltestelle „Frechen“ und der Haltestelle „Stüttgenhof“.

Erste Meldung

Bei Bauarbeiten ist am Freitag, 8. Mai 2026, im Bereich „Am Mönchshof“ in Köln-Lindenthal ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Nach Angaben der Stadt handelt es sich um eine amerikanische Zehn-Zentner-Bombe mit Heckaufschlagzünder.

Der Blindgänger soll am Montag, 11. Mai 2026, entschärft werden. Dafür werden der Gefahrenbereich abgesperrt und das Umfeld evakuiert. Betroffen ist auch das St.-Elisabeth-Krankenhaus Hohenlind. Vor Ort sind der Kampfmittelbeseitigungsdienst Rheinland der Bezirksregierung Düsseldorf und das Ordnungsamt der Stadt Köln.

Der endgültige Gefahrenbereich wurde vom Kampfmittelbeseitigungsdienst mit einem Radius von 500 Metern festgelegt. Nach Angaben der Stadt sind rund 4.100 Menschen von der Evakuierung betroffen. Alle Kitas und Schulen im Evakuierungsbereich bleiben am Montag geschlossen. Eine Anlaufstelle wird ab 9 Uhr in der Theodor-Heuss-Realschule an der Euskirchener Straße 50 in Köln-Sülz eingerichtet. Dort findet aus diesem Grund ebenfalls kein Schulbetrieb statt. Wann der Blindgänger am Montag entschärft werden kann, steht bislang noch nicht fest.

Evakuierung

Die Evakuierung startet am Montag um 9 Uhr. Wegen der Räumung des St.-Elisabeth-Krankenhauses Hohenlind bleibt die Kitschburger Straße zwischen Dürener Straße und Friedrich-Schmidt-Straße weiterhin voll gesperrt. Dort betreibt die Feuerwehr den Rettungsmittelhalteplatz für die Krankentransporte.

Der gekennzeichnete Bereich muss evakuiert werden. | Foto: Stadt Köln

Störungen im ÖPNV

Auch im Nahverkehr kommt es zu Änderungen. Die KVB leiten die Linien 7 und 136 um. Die Linie 136 fährt ab der Haltestelle „Dürener Straße/Gürtel“ über den Lindenthalgürtel, die Gleueler Straße und die Militärringstraße in Richtung Else-Lang-Straße und in Gegenrichtung entsprechend zurück. Fahrten, die planmäßig nur bis zum St.-Elisabeth-Krankenhaus gefahren wären, enden an der Endhaltestelle „Deckstein“ der Linie 146. Die Linie 7 fährt aus Richtung Porz kommend bis „Dürener Straße/Gürtel“ auf dem regulären Weg und wird dann nach Sülz zum Hermeskeiler Platz umgeleitet. Aus Richtung Frechen verkehrt sie nur zwischen der Endhaltestelle „Frechen“ und der Haltestelle „Stüttgenhof“.

Die Stadt Köln bittet darum, sich wegen Straßensperren und möglicher Verkehrsbehinderungen auf ihrer Internetseite, bei Radio Köln, beim WDR sowie online bei den Kölner Verkehrs-Betrieben und weiteren betroffenen Verkehrsunternehmen zu informieren. Eine interaktive Karte des Gefahren- und Evakuierungsbereichs ist hier abrufbar.

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Der gekennzeichnete Bereich muss evakuiert werden. | Foto: Stadt Köln
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EXPRESS - Die Woche - Redaktion aus Köln

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