„Storchenpaar“ ist zurück
Kopie der Originalskulptur im Rheinpark aufgestellt

Die Skulptur „Storchenpaare“ ist in den Rheinpark zurückgekehrt. Ein Nachguss ersetzt die verschwundene Originalfigur des Bildhauers Philipp Harth.
  • Die Skulptur „Storchenpaare“ ist in den Rheinpark zurückgekehrt. Ein Nachguss ersetzt die verschwundene Originalfigur des Bildhauers Philipp Harth.
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KÖLN - (sf). Der Kölner Rheinpark hat seine Störche zurück. Nach
längerer Abstinenz ist die Skulptur „Storchenpaare“ zurück. Bei
der Figur handelt es sich um einen Nachguss der Originalfigur des
Bildhauers Philipp Harth. Das Originalkunstwerk aus dem Jahr 1956 war
im März abhanden gekommen, vermutlich hatten Metalldiebe das
Storchenpaar gestohlen. Die neue Skulptur wurde im Blumenhof in
unmittelbarer Nähe zum Rheincafé an selber Stelle aufgestellt wie
das Original.

„Das Storchenpaar ist eine Figur, die zu den bedeutendsten
Kunstwerken des Parks gehört und dazu beiträgt, die Attraktivität
des Parks deutlich zu steigern“, sagte Jürgen Roters, ehemaliger
Oberbürgermeister und Vorsitzender des Fördervereins Kölner
Rheinpark. Der Förderverein hatte die Herstellung des Nachgusses
finanziell ermöglicht.
Als Vorlage für den von der Kölner Eisengießerei Schweitzer
erstellten Nachguss diente ein zweiter Abguss des Storchenpaares, der
im Essener Gruga-Park steht und zur Herstellung der Kopie in Köln von
dort ausgeliehen wurde.
Insgesamt kann man bei einem Rundgang durch den Rheinpark 17
Skulpturen entdecken. Nachdem vor einigen Jahren der Vandalismus im
Park stark zugenommen hatte, beauftragte die Stadt einen Wachdienst,
der insbesondere in den Abend- und Nachtstunden im Park patrouilliert.
„Seitdem haben wir weniger Vandalismus-Schäden“, berichtet
Manfred Kaune, Leiter des Grünflächenamtes.
Nur einen Tag nach der Ankunft der Störche haben Unbekannte wieder
eine bedeutende Skulptur aus der Grünanlage entwendet. "Schreitender"
von Richard Scheibe zählt zu den wichtigsten Kunstwerken im
Rheinpark. Die 2,11 Meter große Skulptur verschwand am 26. Oktober
gegen 23 Uhr. "Dass wertvolle Kunstwerke, an denen die Besucher im
Rheinpark viel Freude haben, offenbar nur wegen des Materialwerts
unwiederbringlich verloren gehen, ist unfassbar", verurteilte Manfred
Kaune, Leiter des Amts für Landschaftspflege und Grünflächen, die
Tat.
Für sachdienliche Hinweise, die zum Auffinden der Statue führen, ist
eine Belohnung von 1.000 Euro ausgesetzt. Informationen nimmt der
Leiter des Rheinparks, Harald Schuster-Pieper, unter 0221/ 812190 und
die Kölner Polizei unter 0221/ 2290 entgegen.

Redakteur:

RAG - Redaktion

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