Tempo-Kontrolle am Eifeltor
Köln bremst die Blechlawine aus
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Ab Ende Dezember 2025 wird’s ernst am Eifeltor: Die Stadt Köln zieht die Zügel auf der A4 an. Wer dort mit mehr als 3,5 Tonnen unterwegs ist, muss sich auf strenge Geschwindigkeits- und Durchfahrtskontrollen einstellen. Grund sind Schäden an der Brücke, die dringend saniert werden müssen.
Schon jetzt dürfen die schweren Brummer nur noch auf der rechten Spur fahren – aus Sicherheitsgründen. Die Autobahn GmbH und die Landespolizei haben im Sommer beschlossen, dass hier schnell gehandelt werden muss. Die Strecke gilt wegen der Bauarbeiten als Gefahrenstelle, zu groß ist das Risiko, dass etwas passiert.
Damit die Regeln auch eingehalten werden, beauftragt die Autobahn GmbH die Stadt Köln mit der Überwachung. Anfang September gab die Bezirksregierung grünes Licht. Zum Einsatz kommt ein modernes Messsystem, das mit Brennstoffzellen läuft und bereits von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt zugelassen wurde. In Richtung Köln-West wird vor allem die mittlere und linke Spur kontrolliert, in Richtung Süd gleich alle drei.
Welches Tempolimit genau gelten wird, steht noch nicht fest – derzeit sind 40 Stundenkilometer erlaubt. Da die eigentlichen Sanierungsarbeiten wohl erst Ende 2026 starten, bleibt die Kontrolle bis Februar 2027 im Einsatz. Kostenpunkt für die Stadt: rund 245.000 Euro.
Jeden Tag rauschen rund 270.000 Fahrzeuge über das betroffene Brückenbauwerk – ein Verkehrsstrom, der Köln mächtig zu schaffen macht. Mit den neuen Kontrollen soll nun endlich mehr Sicherheit auf dieser Dauerbaustelle einkehren.
Redakteur/in:EXPRESS - Die Woche - Redaktion aus Köln |