Wallraf-Richartz-Museum feiert 165 Jahre
Freier Eintritt ins Wallraf - Kölns Museum lädt zum Jubiläum ein

Das Wallraf-Richartz-Museum der Stadt Köln besteht seit dem Jahr 1824. | Foto: Von Laurens Lamberty / Wallraf-Richartz-Museum & Foundation Corboud - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=36493553
  • Das Wallraf-Richartz-Museum der Stadt Köln besteht seit dem Jahr 1824.
  • Foto: Von Laurens Lamberty / Wallraf-Richartz-Museum & Foundation Corboud - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=36493553
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Ein Geburtstag, der Köln direkt etwas schenkt: Das Wallraf-Richartz-Museum wird 165 Jahre alt – und macht die Türen am 1. Juli weit auf. Für alle, die Kunst mögen, neugierig sind oder einfach noch einmal durch dieses Haus gehen wollen, ist der Eintritt frei. Dazu gibt es kurze Führungen zu Werken, Geschichten und Bildern, die seit Jahren zu Köln gehören. Und ein bisschen Abschied liegt auch in der Luft.

Kölns ältestes Museum hat Geburtstag – und die Kölner können mitfeiern, ohne einen Cent Eintritt zu zahlen. Am Mittwoch, 1. Juli 2026, wird das Wallraf-Richartz-Museum 165 Jahre alt. An diesem Tag lädt das Haus unweit des Kölner Rathauses bei freiem Eintritt ein und bietet ein Jubiläumsprogramm mit zahlreichen Kurzführungen durch die Sammlung. 
Der Blick zurück führt mitten hinein in die Kölner Stadtgeschichte: Am 1. Juli 1861 wurde das Wallraf-Richartz-Museum feierlich durch den damaligen Kölner Oberbürgermeister Hermann Joseph Stupp eröffnet. Das ursprüngliche, prachtvolle neugotische Gebäude stand bis zu seiner Zerstörung im Zweiten Weltkrieg neben der Minoritenkirche. Heute befindet sich das Museum in einem markanten Bau von Oswald Mathias Ungers.
Zum 165. Geburtstag hat der Arbeitskreis der „freunde“ einen Nachmittag voller Kurzführungen vorbereitet. Dabei geht es um bekannte und besondere Stücke der Sammlung, um mittelalterliche Bilder, niederländische Malerei, Barock, Impressionismus und auch um Kunst, die beim ersten Blick vielleicht überrascht. Wer teilnehmen möchte, kann sich jeweils 30 Minuten vor Beginn der Führung am Infostand im Foyer anmelden.
Für viele Kölner dürfte dieser Jubiläumstag auch deshalb interessant sein, weil er eine weitere Gelegenheit bietet, dem Wallraf und seinen Schätzen noch einmal einen Besuch abzustatten. Denn ab dem 3. August 2026 schließt das Museum für eine Generalinstandsetzung. Die Schließung dauert voraussichtlich bis Ende 2028.
Die Jubiläumsführungen beginnen um 14.30 Uhr mit „Herr Wierts und seine Frau lassen sich porträtieren“ mit Helga Daniels sowie „Das Marienbild im Mittelalter“ mit Dr. Susanne Rauprich. Um 15 Uhr folgen „Dämonen und Teufel in der Darstellung des Mittelalters“ mit Dr. Sabine Doll und „Nackt im Barock“ mit Jörg Schubert. Um 15.30 Uhr stehen „Wasserlandschaften in der niederländischen Malerei“ mit Dr. Almut Schlesinger und „Im Gruselkabinett mit James Ensor“ mit Marie-Christine Novaro auf dem Programm.
Weiter geht es um 16 Uhr mit „Ein Ehepaar im Goldenen Zeitalter“ mit Inge Jagalla von Ingersleben sowie „Rodin – Das eherne Zeitalter – Ein Skandal“ mit Margit Kugel. Um 16.30 Uhr werden „Die Stifterfamilie Rink“ mit Dr. Sabine Doll und „Zwei Familienbilder aus dem 19. Jahrhundert“ mit Monika Schneider vorgestellt. Den Abschluss bilden um 17 Uhr „Gustave Caillebotte und die Impressionisten“ mit Gabriele Gerlt sowie „Das Bild Kölns im Mittelalter“ mit Dr. Rosa-Maria Zinken. (bn.)

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EXPRESS - Die Woche - Redaktion aus Köln

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