Fidelio trifft auf Bömmel
Divertissementchen bringt Beethoven und Bläck Fööss zusammen
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Köln - Nach Offenbach nun Beethoven. Die Bühnengemeinschaft „Cäcilia
Wolkenburg“ im Kölner Männer-Gesang-Verein schlägt im neuen
Divertissementchen „Fidelio am Rhing“ den Bogen zwischen 50 Jahre
Bläck Fööss und dem 250. Geburtstag des Komponisten Ludwig van
Beethoven.
Kurzerhand verschlägt es den Komponisten in die 70er Jahre. Seine
Freiheitsoper „Fidelio“ erhält mit dem Klingelpütz einen neuen
Ort und die Akteure mit Bömmel und Co neue Hauptdarsteller. Lajos
Wenzel führt Regie und Thomas Guthoff arrangierte die Lieder von
Fööss, Beethoven, aber auch bekannte Schlager neu. Wer das
Divertissementchen kennt, weiß, dass hier die Mitglieder des MGV sich
jedes Jahr wagemutig in den Rollentausch stürzen.
Dabei überzeugt auch diesmal wieder das „Ballett-Ensemble“. Nach
der Choreographie von Jens Hermes-Cédileau und Katrin Bachmann tanzen
sie als „Eistüten“ oder „Knast-Ballett“. Dirk Pütz als Nora
Schmitz (Fidelio), Peter Wallraff als Emma Schmitz (ihre Mutter),
Benedikt Schwerdtfeger als Jonny (Gefängniswärter), Jürgen Nimptsch
als Heinz Harald Eckstein (Gefängnisdirektor) und Hennig Jäger als
Ludwig van Beethoven sind nur einige der Herren, die im neuen Stück
glänzen.
„Fidelio am Rhing“ ist vielleicht nicht so schwungvoll, aber sehr
farbenfroh, sehr stimmgewaltig und lustig, denn gelacht werden darf
immer bei der „Cäcilia Wolkenburg“.
Die nächsten Vorstellungen sind am Freitag, um 19.30 Uhr, am
Samstag, um 16 Uhr und am Sonntag, um 11 Uhr. Karten gibt es
unter koelnticket.de/divertissementchen-tickets/.
Redakteur/in:RAG - Redaktion |
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