UPDATE Festnahme in Berlin
Polizei suchte 44-Jährigen aus forensischer Klinik

Das Bild zeigt nicht den realen Einsatzort oder Beteiligte. Symbolbild KI-generiert, kein echtes Foto. | Foto: KI-generiert mit ChatGPT/OpenAI
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Update

Am späten Freitagabend, 24. April, gegen 22.30 Uhr haben Streifenkräfte der Bundespolizei am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) den 44-jährigen Alexander G. festgenommen. Der Mann war am Mittwoch, 22. April, aus dem geschlossenen Maßregelvollzug in Köln entwichen.

Die Polizei Köln hatte öffentlich nach ihm gefahndet, nachdem er im Verlauf eines begleiteten Ausgangs in der Kölner Innenstadt geflüchtet war. Nach Angaben der Bundespolizei wandte sich der gehörlose 44-Jährige im Flughafengebäude selbst mit Handzeichen an eine Streife und bat um Hilfe. Auf Nachfrage wies er sich aus.

Die weiteren Gespräche führten die Einsatzkräfte mithilfe einer elektronischen Textübersetzung. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass gegen den Mann eine Ausschreibung zur Unterbringung durch das Landgericht Düsseldorf vorlag.

Mit der Festnahme ist die Rechtsgrundlage für die Öffentlichkeitsfahndung entfallen. Die Fahndungsfotos dürfen daher nicht weiter verwendet werden.

Ursprüngliche Meldung

Die Polizei Köln fahndet öffentlich nach dem 44 Jahre alten Ukrainer Alexander G. Der Mann befindet sich seit 2023 im geschlossenen Maßregelvollzug in der forensischen Station der LVR-Klinik Köln-Porz. Nach Angaben der Polizei flüchtete er am gestrigen Mittwoch, 22. April, gegen 14.20 Uhr im Rahmen eines begleiteten Ausgangs aus einem Pfarrhaus an der Georgstraße in der Kölner Innenstadt.

Gegen Alexander G. besteht nach Gewaltdelikten ein Unterbringungsbeschluss des Landgerichts Düsseldorf. Die Polizei bittet nun die Öffentlichkeit um Hinweise zu seinem Aufenthaltsort.

Der Gesuchte ist laut Beschreibung 1,77 Meter groß und wiegt 50 Kilogramm. Er trägt einen zum Zopf gebundenen Vollbart und ist mit einer grünen Jacke bekleidet. Zudem ist er gehörlos und kann sich nur mit ukrainischer Gebärdensprache verständigen.

Bilder des 44-Jährigen sind im Fahndungsportal der Polizei abrufbar. Wer Alexander G. sieht, soll umgehend den Polizeinotruf 110 wählen. Die Polizei bittet ausdrücklich darum, nicht an den Mann heranzutreten.

Das Bild zeigt nicht den realen Einsatzort oder Beteiligte. Symbolbild KI-generiert, kein echtes Foto. | Foto: KI-generiert mit ChatGPT/OpenAI
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EXPRESS - Die Woche - Redaktion aus Köln

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