Bundespolizei stoppt Mann vor Abflug
Mehr als dreieinhalb Jahre unerlaubt in Deutschland
- Symbolbild von zwei Bundespolizisten.
- Foto: Bundespolizei
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Am Nachmittag des 19. März 2026 hat die Bundespolizei am Flughafen Köln/Bonn einen Mann festgestellt, der sich über einen außergewöhnlich langen Zeitraum unerlaubt im Bundesgebiet aufgehalten hatte. Der aserbaidschanische Staatsangehörige war beim Check-in für einen Flug nach Istanbul aufgefallen, weil er lediglich ein vorläufiges Reisedokument vorlegen konnte.
Mitarbeitende eines Abfertigungsdienstleisters informierten daraufhin die Bundespolizei. Eine sofort eingesetzte Streife überprüfte den Mann und stellte schnell fest, dass keine gültigen aufenthaltslegitimierenden Dokumente vorlagen. Zur weiteren Klärung brachten die Beamten ihn zur Dienststelle.
Dort zeigte sich das ganze Ausmaß des Falls: Im polizeilichen Fahndungssystem war der Mann bereits wegen unerlaubten Aufenthalts ausgeschrieben. Eine weitere Überprüfung ergab zudem, dass seine letzte Duldung schon im Jahr 2022 abgelaufen war. Insgesamt hielt sich der Mann damit über 1.300 Tage und damit mehr als dreieinhalb Jahre unerlaubt im Bundesgebiet auf.
Die Bundespolizei leitete ein Strafverfahren wegen unerlaubten Aufenthalts ein. Zur Sicherung des Verfahrens wurde eine Sicherheitsleistung in Höhe von 200 Euro erhoben. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurde dem Mann die Ausreise gestattet. Der Abflug nach Istanbul erfolgte unter polizeilicher Überwachung.
Redakteur/in:EXPRESS - Die Woche - Redaktion aus Köln |