Zwei Männer, zwei Fälle
Für beide endete der Tag am Hauptbahnhof in Gewahrsam
- Das Bild zeigt nicht den realen Ort oder Beteiligte. Symbolbild KI-generiert, kein echtes Foto.
- Foto: KI-generiert mit ChatGPT/OpenAI
- hochgeladen von EXPRESS - Die Woche - Redaktion
Der Bundespolizei sind am gestrigen 19. Mai am Kölner Hauptbahnhof gleich zwei Straftäter ins Netz gegangen. Einer der Männer wurde nach einem Diebstahl gestellt, gegen den anderen lag ein offener Haftbefehl vor. Für beide endete der Tag ohne Freiheit.
Gegen 7.40 Uhr soll ein 22-jähriger Pole in einer Lebensmittelfiliale im Kölner Hauptbahnhof alkoholische Getränke und Nahrungsmittel im Wert von knapp 90 Euro entwendet haben. Ein Ladendetektiv beobachtete nach Angaben der Bundespolizei, wie der in Aachen geborene Mann die Waren aus dem Regal nahm, in eine Einkaufstüte steckte und die Filiale verließ, ohne zu bezahlen. Zudem soll derselbe Mitarbeiter den 22-Jährigen bereits am Vortag bei einem Diebstahl beobachtet haben, ihn damals aber nicht gestellt haben können.
Zur Durchführung der strafprozessualen Maßnahmen brachten Einsatzkräfte den Wohnungslosen zur Dienststelle. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten in seiner Hosentasche ein Taschenmesser und stellten es sicher. Nach der Identitätsfeststellung wurde der Mann zur Durchführung eines beschleunigten Verfahrens vorläufig festgenommen. Bei seiner Vernehmung gab er an, die gestohlenen Spirituosen weiterverkaufen zu wollen, um sich Geld hinzuzuverdienen. Nach Abschluss der Maßnahmen kam der polizeibekannte 22-Jährige in Gewahrsam.
Anders gelagert war ein Einsatz gegen 19.30 Uhr: Im Kölner Hauptbahnhof kontrollierten Einsatzkräfte einen 48-jährigen Kroaten. Dabei stellte sich heraus, dass gegen den in Belgien geborenen Wohnungslosen ein offener Vollstreckungshaftbefehl vorlag. Die Staatsanwaltschaft Kleve hatte ihn wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis zu einer Geldstrafe von 90 Tagessätzen zu je 15 Euro oder zu einer Ersatzfreiheitsstrafe von 45 Tagen verurteilt. Weil er die Geldsumme nicht bezahlen konnte, brachten ihn die Beamten in die nächstgelegene Justizvollzugsanstalt.
Redakteur/in:EXPRESS - Die Woche - Redaktion aus Köln |