Mehr Kontrollen an Bahnhöfen
Bundespolizei verhängt Mitführverbot für gefährliche Gegenstände
- Das Bild zeigt nicht den realen Einsatzort oder Beteiligte. Symbolbild KI-generiert, kein echtes Foto.
- Foto: KI-generiert mit ChatGPT/OpenAI
- hochgeladen von EXPRESS - Die Woche - Redaktion
Von Donnerstag, 29. Mai 2026, bis Samstag, 31. Mai 2026, führt die Bundespolizei erneut einen bundesweiten Schwerpunkteinsatz zur Bekämpfung von Gewaltkriminalität auf Bahnanlagen durch. Anlass ist nach Angaben der Behörde die weiterhin hohe Zahl an Gewaltdelikten im Bereich des Bahnverkehrs.
Zur Erhöhung der Sicherheit wollen die Einsatzkräfte vor allem an stark frequentierten Bahnhöfen verstärkt präsent sein und gezielte Maßnahmen zur Gewaltprävention umsetzen.
Im Zusammenhang mit dem Einsatz hat die Bundespolizeidirektion Sankt Augustin eine Allgemeinverfügung erlassen. Diese untersagt im genannten Zeitraum das Mitführen gefährlicher Gegenstände in bestimmten Bereichen.
Im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion Köln gilt das Verbot für den Kölner Hauptbahnhof und den Bahnhof Köln Messe/Deutz sowie für die Bahnstrecke von Köln Messe/Deutz bis zum Haltepunkt Porz/Wahn. Eingeschlossen sind auch die dort verkehrenden Nahverkehrszüge sowie die Haltepunkte Trimbornstraße, Airport-Businesspark, Frankfurter Straße, Porz Steinstraße, Porz (Rhein) und Porz/Wahn.
Das Mitführverbot umfasst insbesondere Schuss-, Hieb- und Stoßwaffen, darunter etwa Messer, Beile und Pistolen, außerdem Luftdruck- und CO2-Waffen sowie weitere Gegenstände, die erhebliche Verletzungen verursachen können. Die Bundespolizei will die Einhaltung der Allgemeinverfügung mit verstärkten Kontrollen überwachen. Reisende müssen deshalb damit rechnen, dass Taschen und Gepäck überprüft werden.
Redakteur/in:EXPRESS - Die Woche - Redaktion aus Köln |