Kontrolle am Flughafen Köln/Bonn
Bundespolizei entdeckt mutmaßlich gefälschte Identitätskarte
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Bei einer grenzpolizeilichen Kontrolle am Flughafen Köln/Bonn haben Einsatzkräfte der Bundespolizei einen 25 Jahre alten kuwaitischen Staatsangehörigen überprüft. Der Mann war mit einem Flug aus Italien angekommen.
Während der Kontrolle legte der 25-Jährige eine griechische Identitätskarte vor. Nach Angaben der Bundespolizei stellten die Beamten im weiteren Verlauf Fälschungsmerkmale an dem Dokument fest. Der Mann wurde daraufhin zur weiteren Klärung des Sachverhalts zur Dienststelle gebracht.
Dort räumte der Beschuldigte ein, die griechische Identitätskarte zuvor erworben zu haben. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Urkundenfälschung eingeleitet.
Während der polizeilichen Maßnahmen äußerte der Mann außerdem ein Asylbegehren. Anschließend wurden die gesetzlich vorgesehenen ausländer- und asylrechtlichen Maßnahmen durchgeführt. Nach Abschluss der Bearbeitung erhielt der 25-Jährige eine Anlaufbescheinigung für die zuständige Landeserstaufnahmeeinrichtung.
Die Bundespolizei weist darauf hin, dass gefälschte oder verfälschte Reisedokumente regelmäßig bei grenzpolizeilichen Kontrollen festgestellt werden. Die sorgfältige Prüfung von Ausweisdokumenten diene der Sicherheit und der Integrität des grenzüberschreitenden Reiseverkehrs und sei ein wesentlicher Bestandteil der grenzpolizeilichen Aufgaben.
Redakteur/in:EXPRESS - Die Woche - Redaktion aus Köln |