Mann(25) klagt über Schmerzen
Bundespolizei bietet erst Hilfe an und fährt ihn später in die JVA

Symbolbild eines Rettungsdiensteinsatzes. | Foto: benjaminnolte - stock.adobe.com

Ein 25-jähriger deutsch-marokkanischer Staatsangehöriger benötigte am Sonntagabend (8. Februar) im Kölner Hauptbahnhof medizinische Hilfe. Einsatzkräfte der Bundespolizei reagierten umgehend – und stießen dabei auf einen offenen Haftbefehl.

Der Mann wurde in den Abendstunden im Bahnhof angetroffen und gab gegenüber den Beamten an, Schmerzen zu haben und ärztlich behandelt werden zu müssen. Die Bundespolizisten alarmierten den Rettungsdienst und brachten den 25-Jährigen in die Diensträume der Bundespolizei.

Bei der anschließenden Identitätsfeststellung stellte sich heraus, dass gegen den Mann ein offener Haftbefehl vorlag. Er muss aufgrund eines Raubdelikts eine Restfreiheitsstrafe von 389 Tagen verbüßen.

Nach der medizinischen Behandlung im Krankenhaus übergaben die Einsatzkräfte den Mann der Justizvollzugsanstalt.

Redakteur/in:

EXPRESS - Die Woche - Redaktion aus Köln

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