Projekt für Kinder in Kerpen
Schulranzen für einen guten Start in der Schule
- Ein Schulranzen mitsamt Inhalt stellt manche Familie vor eine finanzielle Herausforderung. Deshalb spendet ein Projekt Schulranzen für Kinder aus armen Familien.
- Foto: vetre_adobestock_generiert mit KI
Mehr als 800 Schulranzen wurden seit mehreren Jahren in einem Projekt an bedürftige Kinder in Kerpen verteilt.
Kerpen (red). Der erste Schultag ist ein prägender Moment im Leben eines Kindes. Doch die Kosten für einen gut ausgestatteten Schulranzen, die oft über 200 Euro liegen, stellen für viele Familien eine große finanzielle Belastung dar.
Die Präventionsstelle des Amtes für Kinder, Jugend und Familie der Kolpingstadt konnte in Kooperation mit der Marga und Walter Boll-Stiftung zum siebten Mal an dem Projekt „Wir starten gleich- Kein Kind ohne Schulranzen“ teilnehmen. Initiator ist der gemeinnützige Verein „Tatort - Straßen der Welt“. Ziel des Projektes ist es, Kindern aus einkommensschwachen Familien einen gleichwertigen Start in die Schulzeit zu ermöglichen und ihr Selbstwertgefühl bei der Einschulung zu stärken.
Seit 2012 setzt sich der Verein „Tatort - Straßen der Welt“ in vielen Regionen dafür ein, von Armut betroffenen Kindern einen guten Schulstart zu ermöglichen. „Dank der jährlichen und großzügigen finanziellen Unterstützung durch die Marga und Walter-Boll-Stiftung wird das Projekt seit 2019 gemeinsam mit den Kerpener Kindertageseinrichtungen erfolgreich umgesetzt“, erklärt die Kerpener Stadtverwaltung.
Jeder gespendete Schulranzen ist mehr als nur ein Ranzen - die Rückmeldungen der Eltern sind überwältigend: Sie sind dankbar, ihren Kindern ein hochwertiges, neues Schulranzen-Set überreichen zu können. Die Kinder zeigen stolz ihren neuen Schulranzen verbunden mit großer Freude auf den ersten Schultag – ein bedeutender Meilenstein in ihrem Leben.
Die Leitungen der Kindertageseinrichtungen freuen sich jedes Jahr aufs Neue, wenn die Rückmeldung der Präventionsstelle kommt, dass das Projekt in der Kolpingstadt fortgeführt werden kann, so die Stadt.
Redakteur/in:Georg Zingsheim aus Kerpen |