Endometriose Selbsthilfegruppe
Chronisch, individuell und extrem schmerzhaft
- Bei Endometriose siedeln sich sogenannte Endometriose-Herde, die der Gebärmutterschleimhaut ähneln, außerhalb der Gebärmutter an und verursachen Entzündungen, Zysten, Verwachsungen und Vernarbungen.
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Die Endometriose Selbsthilfegruppe Erftkreis trifft sich seit dem Herbst 2025 jeweils am ersten Samstag im Monat von 11 bis 13 Uhr in Kerpen Sindorf und möchte Betroffenen die Möglichkeit bieten, die eigenen Gedanken und Sorgen mit Gleichgesinnten zu teilen.
Kerpen-Sindorf (lk). Die Diagnose Endometriose stellt in vielen Fällen das Leben der Betroffenen auf den Kopf. Oftmals liegt hinter den Frauen und Mädchen ein langer Leidensweg und Unklarheit, bis die Erkrankung erkannt wird. Endometriose ist eine chronische und aktuell unheilbare Erkrankung, die im Durchschnitt jede zehnte Frau im gebärfähigen Alter betrifft.
Bei der sehr schmerzhaften Krankheit siedeln sich sogenannte Endometriose-Herde, die der Gebärmutterschleimhaut ähneln, außerhalb der Gebärmutter an und verursachen Entzündungen, Zysten, Verwachsungen und Vernarbungen.
„Die Symptome der Endometriose sind bei jeder Frau daher individuell, was die Diagnose kompliziert und langwierig gestaltet. Zudem treffen Betroffene auf Unverständnis bei vielen Ärzten, da standardisierte Untersuchungen wie MRT- oder auch Ultraschalluntersuchungen oft als negativ gedeutet werden.
Die Folgen für Betroffene sind gravierend, da neben den weiterhin bestehenden starken Schmerzen und massiven Einschränkungen im Alltag der Leidensdruck und die Verunsicherung wachsen“, erklärt Barbara Linnemann-Janke von der Selbsthilfegruppe Erftkreis.
In ihrer Gruppe finden Betroffene Verständnis und erleben, dass Sie mit Ihren Problemen nicht alleine sind. Sie profitieren von der Gemeinschaft und dem gemeinsamen Erfahrungsschatz.
Kontakt:
E-Mail: endoshgerftkreis@gmail.com, Telefon: 01556 3886571.
Redakteur/in:Lars Kindermann aus Rhein-Erft |