B55a Verlängerung möglich
Droht der Kahlschlag am Kalkberg?

Der Blick vom kleinen auf den großen Kalkberg könnte bald ein anderer sein.
  • Der Blick vom kleinen auf den großen Kalkberg könnte bald ein anderer sein.
  • Foto: Axel König

von Axel König

Kalk. Kommt es am Kalkberg schon bald zum großen Kahlschlag? Gut möglich! Die Bürgerinitiative (BI) „Mehr Grün in Kalk“, die BI Kalkberg und Buchforst Mobil wollen jedenfalls Näheres zu den Plänen erfahren, nach denen der Zubringer (Straße des 17. Juni) zur Stadtautobahn B55a bis zur Karlsruher Straße verlängert werden soll.

Deshalb haben die Akteure eine Anfrage an den Beschwerdeausschuss gestellt, die nun am 19. Mai in der Bezirksvertretung Kalk behandelt wird. Im September 2021 hatte der Rat dazu den Planungsbedarf beschlossen. Auf der Sitzung wurde zudem festgestellt, dass der große Kalkberg für eine Hubschrauberstation nicht geeignet und als Standort nicht aufrechterhalten wird.
Für die BIs sind die Areale des großen und kleinen Kalkbergs von großer Bedeutung, da sich dort die wenigen verbliebenen Freiflächen im Veedel befinden. In ihren Augen sind die Straßenbaupläne am Kalkberg widersprüchlich zur Stadtstrategie Köln 2030, in der die Schaffung von Freiflächen empfohlen sowie eine Verkehrswende und ein klimagerechtes Leben beschrieben werden.

Zudem gäbe es Pläne eines Landschaftsparks, der den großen und kleinen Kalkberg umfassen soll. Laut BI Kalkberg sind die Pläne zur Freizeitnutzung des großen Kalkbergs nicht neu. Denn: Eine Zeichnung aus den 1970er-Jahren zeige die damals noch bewaldete Deponie mit Waldwegen, Baumhäusern, Bänken, Wiesen, einem Sportfeld und zahlreichen Menschen.

Redakteur:

EXPRESS - Die Woche - Redaktion aus Köln

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