Zweites Europäisches Literaturfestival
Dichterkunst auf dem Ottmar-Pohl-Platz

Laden zum zweiten Literaturfestival Köln-Kalk ein (v.l.): Elizaveta Khan, Philipp-Bo Franken, Anna Pia Jordan-Bertinelli und Jonas Linnebank von KLiteratur sowie Adrian Kasnitz.
  • Laden zum zweiten Literaturfestival Köln-Kalk ein (v.l.): Elizaveta Khan, Philipp-Bo Franken, Anna Pia Jordan-Bertinelli und Jonas Linnebank von KLiteratur sowie Adrian Kasnitz.
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Kalk - (pas). Dichtung aus ganz Europa und darüber hinaus gibt es Anfang
September in Kalk zu erleben. Dichterinnen und Dichter aus acht
Ländern geben vom 4. bis 6. September unter freiem Himmel und bei
freiem Eintritt Kostproben ihres Schaffens. Das zweite Europäische
Literaturfestival Köln-Kalk ist eine Kooperationsveranstaltung des
Vereins „Integrationshaus“, der Kölner Literaturzeitschrift
„KLiteratur“, des Vereins „KUNTS“ sowie der Zeitschrift
„parasitenpresse“.

„Die Idee eines Austauschs bekamen wir, als uns eine griechische
Dichterin nach Athen einlud“, berichtete Jonas Linnebank von der
KLiteratur. Die Teilnehmer haben sich revanchieren wollen und die
Griechen nach Köln eingeladen. Um gefördert zu werden, haben die
Organisatoren gleich europaweit eingeladen und 2019 das erste Festival
veranstaltet.

In diesem Jahr sind sogar Teilnehmer aus Chile, Israel und Kanada
dabei. „Dass die drei trotz Corona bei uns teilnehmen können, liegt
daran, dass sie in der EU leben“, erklärt Adrian Kasnitz,
Herausgeber der „parasitenpresse“. Neben den internationalen
Gästen werden sich noch Kölner Literaten sowie Mitglieder des
Netzwerks unabhängiger Literaturzeitschriften präsentieren.
Sämtliche Veranstaltungen werden auch online gestreamt.

Während die Lesungen vor einem Jahr noch an verschiedenen Orten und
in geschlossenen Räumen stattfanden, finden im September alle
Veranstaltungen unter freiem Himmel auf dem Ottmar-Pohl-Platz statt.
„Der bietet mit etwa 4.000 Quadratmetern genug Fläche, um unseren
Zuhörern den durch Covid-19 bedingten Mindestabstand einzuhalten“
betont Elizaveta Khan vom Integrationshaus. Auch eine
Schlechtwettervariante sei in Arbeit.

Das zweite Literaturfestival Köln-Kalk wird von der Stadt Köln, dem
Integrationshaus, der Stiftung Kalk Gestalten, der Sünner-Brauerei,
der Alfred Töpfer Stiftung, der Sparkasse KölnBonn und deren
Sparkassen Kulturstiftung Rheinland, der Rheinenergie-Stiftung Kultur,
der Pflanzstelle, dem Café Schlechtrimen und anderen unterstützt.
Der detaillierte Programmablauf wird in Kürze im Internet unter  der
Adresse www.eulit.org veröffentlicht.

Redakteur:

RAG - Redaktion

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