Frühjahrskonzert am Gymnasium
Der Winter hatte verloren

Eine unbeschwerte Stunde erlebten Eltern und Freunde der Hardtberg-Schüler im Pädagogischen Zentrum.
  • Eine unbeschwerte Stunde erlebten Eltern und Freunde der Hardtberg-Schüler im Pädagogischen Zentrum.
  • Foto: we

Hardtberg (we). „Eigentlich sollte das unser Neujahrskonzert werden“, erklärt Musiklehrer und Konzert-Koordinator Carsten Dittmer. Corona-bedingt gab es statt der Begrüßung des Jahreswechsels ein musikalisches Willkommen für den Frühling. Spätestens, als die Hardtberg-Fünftklässler per Klangstock Adeles „Rolling in the deep“ energisch intonierten, war allen klar, dass der Winter am Hardtberg verloren hatte. Der anschließende Auftritt der Bläserklassen der Stufen 5 und 6, die ihre Instrumente an der Schule von der Pike auf lernen, löste frenetischen Jubel aus. Die 250 Zuschauerinnen und Zuschauer im gut gefüllten Auditorium vergaßen für eine gute Stunde die bedrückenden Nachrichten in der realen Welt, um sich dem Musikgenuss hinzugeben. Vom Klabautermann, der als Wellerman daherkam, bis zu weiteren rhythmischen Pop-Songs, die für gute Laune sorgten, reichte das Repertoire. Von klein zu groß lautete die Devise. Rund 100 Aktive gestalteten das Konzert. Zuerst waren die jungen, später die älteren Schülerinnen und Schüler auf der Bühne. Mit dabei waren auch das Blasorchester der Schule und die Next Generation Band der 8. Klassen. Sie alle spielten ihr Repertoire. Außer Carsten Dittmar waren fünf weitere Kolleginnen und Kollegen der MusiklehrerInnenfraktion am Hardtberg-Gymnasium beteiligt. Die unmusikalische Realität holte alle am Ende des Konzerts ein, als für die Kriegsopfer der Ukraine gesammelt wurde. Das Geld kommt einem Kölner Verein zugute, der die Menschen in der Ukraine unterstützt.

Redakteur:

RAG - Redaktion

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