2000 Besucher bei Berufsorientierungsmesse
Teilnahmerekord bei der OBKarriere
- Landrat Klaus Grootens und Prof. Dr. Sebastian Kraft, Prodekan am Campus Gummersbach der TH Köln, eröffneten gemeinsam die OBKarriere 2026.
- Foto: OBK
Oberberg. Die OBKarriere hat in diesem Jahr mit rund 2.000 interessierten Besucherinnen und Besuchern einen Teilnahmerekord verzeichnet. Erstmals fand die Studien- und Berufsorientierungsmesse des Oberbergischen Kreises an einem Wochentag statt. 85 regionale Unternehmen, Institutionen sowie Hochschulen und Universitäten informierten Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II, Eltern und Lehrkräfte über berufliche und akademische Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten.
Dabei konnten die Jugendlichen nicht nur an den Messeständen Kontakte knüpfen. In verschiedenen Mustervorlesungen der TH Köln am Campus Gummersbach erhielten sie Einblicke in den Hochschulalltag und konnten erleben, wie eine Vorlesung abläuft. Für Eltern, die nicht persönlich zur Messe kommen konnten, wurde ein digitales Informationsangebot zur Finanzierung von Ausbildung und Studium angeboten. Experten der Agentur für Arbeit und des BaföG-Amtes informierten über Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung.
Das Angebot der OBKarriere umfasste Ausbildung, duales Studium, Studium und freiwillige Dienste. Allein in 150 verschiedenen Berufsbildern wird im Oberbergischen Kreis ausgebildet. Die Schulen unterstützten den Messebesuch je nach Jahrgang mit verpflichtender oder freiwilliger Teilnahme und entsprechender Freistellung. Für die Anreise von Schülerinnen und Schülern wurden zudem Busse durch die Kommunale Koordinierungsstelle Übergang Schule – Beruf/Studium bereitgestellt.
Landrat Klaus Grootens sieht in der hohen Besucherzahl eine Bestätigung dafür, die Messe weiterzuentwickeln. Die OBKarriere biete Jugendlichen die Möglichkeit, sich einen Überblick über die Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten im Oberbergischen Kreis zu verschaffen. Dabei gehe es auch darum, eigene Interessen und Stärken zu entdecken und berufliche Perspektiven in der Region kennenzulernen.
Auch Frank Herhaus, Dezernent für Planung, Regionalentwicklung, Umwelt und Wirtschaftsförderung, betont die Bedeutung einer guten Studien- und Berufsorientierung für Schülerinnen und Schüler aller Schulformen. Der Übergang von der Schule in Ausbildung oder Studium werde im Oberbergischen Kreis gemeinsam mit zahlreichen Partnern begleitet.
Der Oberbergische Kreis selbst war mit vier Messeständen vertreten. Vorgestellt wurden Ausbildungswege in der Verwaltung, im Rettungsdienst und bei der AGewiS.
Organisiert wird die OBKarriere durch die Kommunale Koordinierungsstelle Übergang Schule – Beruf/Studium. Sie setzt im Oberbergischen Kreis das Landesvorhaben „Kein Abschluss ohne Anschluss“ um und koordiniert Maßnahmen zur Berufs- und Studienorientierung, an denen externe Partner beteiligt sind. Die Ausbildungsinitiative Oberberg fungiert dabei als Steuerungsgruppe.
Redakteur/in:Kristina Franke aus Sankt Augustin |