Besondere Ehre
Bürgermeister im Tempel geehrt
- Bürgermeister Raoul Halding-Hoppenheit wurde im Kurinchikkumaran-Tempel vom Vereinsvorsitzenden, Priestern und Mitgliedern der Gemeinde auf hinduistische Weise geehrt.
- Foto: Tamil.de/Daniel Mariadasa
Gummersbach. Bürgermeister Raoul Halding-Hoppenheit hat den Kurinchikkumaran-Tempel und Kulturzentrum in Gummersbach besucht. Empfangen wurde er von Vereinsvorsitzendem Ordin Thanapalasingham, dem Vorstand, den Priestern und Mitgliedern der hinduistisch-tamilischen Gemeinde. Auch Vertreter der neu gegründeten Jugendorganisation des Tempels waren anwesend. Begleitet wurde der Besuch zudem von Mary Roshani Thanapalasingham, Stadtverordnete im Rat der Stadt Gummersbach und Vorsitzende der SPD Gummersbach.
Als Zeichen der Dankbarkeit und Anerkennung wurde der Bürgermeister auf traditionelle hinduistische Weise geehrt. Bei einem Rundgang durch den Tempel erhielt er einen Einblick in das kulturelle und soziale Leben der Gemeinde.
Im Mittelpunkt des Austauschs standen die weitere Entwicklung des Tempels in der Industriestraße 7 sowie die Frage, wie der Kurinchikkumaran-Tempel als besonderer kultureller Ort künftig noch sichtbarer wahrgenommen werden kann. Vorsitzender Ordin Thanapalasingham sprach dabei auch den Wunsch an, den Tempel stärker als kulturelle Sehenswürdigkeit in der Stadt zu verankern.
Schülergruppen zu Gast
Eine besondere Rolle spielt dabei die Bildungsarbeit des Tempels. Nach Angaben der Gemeinde besuchen regelmäßig Schul-
klassen und Bildungseinrichtungen den Tempel - nicht nur aus dem Oberbergischen Kreis, sondern auch aus anderen Regionen Deutschlands. Für viele Schülerinnen und Schüler ist der Besuch eine Gelegenheit, tamilische Kultur, hinduistische Traditionen und gelebte Vielfalt kennenzulernen. Diese Entwicklung möchte die Gemeinde in Zukunft weiter ausbauen.
Dialog fortführen
Der Besuch des Bürgermeisters knüpft an eine Tradition an. Bereits der frühere Gummersbacher Bürgermeister Frank Helmenstein war zu Gast im Kurinchikkumaran-Tempel und pflegte den Austausch mit der Gemeinde. Dass Raoul Halding-Hoppenheit diesen Dialog fortführt, wurde von den Verantwortlichen des Tempels mit großer Freude aufgenommen. Beide Seiten betonten den Wunsch, auch künftig miteinander im Gespräch zu bleiben.
Redakteur/in:RAG - Redaktion |
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