(Hückeswagen). Brennend, kribbelnd oder wie elektrische Schläge - so beschreiben viele Betroffene ihre chronischen Nervenschmerzen. Doch welche Möglichkeiten gibt es, wenn Medikamente, Operationen oder andere Behandlungen keine ausreichende Linderung bringen? Dieser Frage widmet sich ein öffentlicher Vortragsabend des Rotary Clubs Hückeswagen-Radevormwald am Montag, 19. Oktober 2026, um 19:00 Uhr im Kulturhaus Zach in Hückeswagen.
Referent ist Oberarzt Uwe Mutter von der Helios Klinik Wipperfürth. Als Ärztlicher Leiter des Zentrums für Neuromodulation beschäftigt er sich mit modernen Verfahren zur Behandlung chronischer Schmerzen.
Im Mittelpunkt des Abends steht die Neurostimulation, auch Rückenmarkstimulation genannt. Sie kann insbesondere bei chronischen Schmerzen des Rückens, Nackens oder der Gliedmaßen sowie bei bestimmten neuropathischen Schmerzen als Behandlungsmöglichkeit infrage kommen, wenn andere Therapien keine ausreichende Besserung gebracht haben.
Uwe Mutter wird allgemeinverständlich erklären, wie Neurostimulation funktioniert, für welche Patienten eine solche Behandlung infrage kommen kann und wie zunächst in einer Testphase festgestellt wird, ob die Therapie Wirkung zeigt. Auch die Möglichkeiten und Risiken des Verfahrens werden Thema des Abends sein.
Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten, insbesondere an Menschen, die selbst unter chronischen Schmerzen leiden, sowie an deren Angehörige. Medizinische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Im Anschluss an den Vortrag besteht Gelegenheit, Fragen zu stellen und mit dem Referenten ins Gespräch zu kommen.
Wann: Am 19. Oktober ab 19 Uhr (Einlass 19 Uhr)
Wo: Im Kulturhaus Zach, Industriestraße 2, in 42499 Hückeswagen
Eintritt frei für alle Interessierten
LeserReporter/in:Marco Wehr aus Wipperfürth |