20 Jahre Bürgerstiftung
In der Quizshow fing alles an

Setzte auch an diesem Tag ein Zeichen für Respekt und gesellschaftliches Miteinander: Bernd Stelter war einer der Gründerväter der Stiftung.  | Foto: fes
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  • Setzte auch an diesem Tag ein Zeichen für Respekt und gesellschaftliches Miteinander: Bernd Stelter war einer der Gründerväter der Stiftung.
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Bornheim-Hersel (fes). 20 Jahre wird die Bürgerstiftung „Unsere Kinder – unsere Zukunft“ in diesem Jahr alt. Das ein guter Grund für Stiftungsvorstand Ulrich Rehbann, dieses Jubiläum gebührend mit einem Festakt in der Oase der Europaschule zu feiern.

Natürlich durfte auch Comedian Bernd Stelter nicht fehlen, denn dem 64-jährigen Enterainer aus Hersel ist es schlussendlich zu verdanken, dass es diese Stiftung überhaupt gibt. Alles fing damit an, dass Stelter in einer TV-Quizshow bei Jörg Pilawa 37.000 Euro gewonnen hatte. Gemeinsam mit dem damaligen Bürgermeister Wilfried Henseler und dem heutigen Vorsitzenden der Stiftung, Ulrich Rehbann, der 2005 noch Bornheimer Sozialdezernent war, gelang es, die Einrichtung an den Start zu bringen und gemeinsam mit dem Stadtjugendring weitere Stifter zu werben.

Heute liegt das Stiftungskapital bei 180.000 Euro. Jährlich können Projekte für die Kinder- und Jugendförderung von 15.000 Euro vergeben werden: „Was wir heute machen, ist ein Musterbeispiel und eine großartige Geschichte dafür, sich zu engagieren. 20 Jahre, das bedeutet ja, dass es geklappt hat“, freute sich Bernd Stelter

Viele der Gründungsmitglieder, waren zu der Feierstunde gekommen, aber auch Vertreter einiger Institutionen, die in den vergangenen zwei Jahrzehnten von der Bürgerstiftung bedacht worden waren, um zu zeigen wie groß das Spektrum an Einrichtungen ist, die unterstützt wurden und werden, erklärte Rehbann in seiner Begrüßungsrede.

Ein Dank galt unter anderem der CDU Frauen Union, die auch Gründungsmitglied war, der Basargemeinschaft des Wohnstifts Beethoven, Vertretern der örtlichen Banken oder der lokalen Geschäftswelt, die die Stiftung über Jahre unterstützen.

Zu den Einrichtungen, die regelmäßig gefördert werden, zählt auch die Musikschule Bornheim. Das Klarinettensemble „Blacktett“ und der bekannte Waldorfer Musiker und Chorleiter Michael Kuhl, der seine ersten künstlerischen Schritte dieser Einrichtung zu verdanken hatte, sorgten für musikalische Einlagen während der Feierstunde.

Bornheims Bürgermeister Christoph Becker gratulierte im Namen der Stadt der Stiftung und erklärte, dass ihm vor allem die Unterstützung von Ferienfreizeiten besonders am Herzen liegt: „ Es gibt eine Menge Kinder, die nicht mit ihren Familien jedes Jahr in den Urlaub fahren können, sondern ihre Ferien zu Hause verbringen müssen, daher ist es großartig, dass solche Aktivitäten unterstützt werden, das ist extrem wichtig.“ Becker bedauerte, dass die Stadtverwaltung Vereinen, Kitas oder Schulen nicht immer das bieten Könne, was die Einrichtungen möchten: „Dann seid ihr von der Bürgerstiftung zur Stelle.“

Bernd Stelter, den meisten bekannt für seine lustigen Sketche und Lieder, schlug in seiner Rede viele nachdenkliche Töne an. Wichtig sei es, sich auszutauschen, die Meinungen der anderen hören zu wollen, alles andere sei respektlos: „Ich glaube, Respektlosigkeit ist das Grundproblem unserer Gesellschaft. Hören wir einander zu, gehen wir aufeinander zu, diskutieren wir miteinander, gehen ein aufeinander zu, gehen wir respektvoll miteinander um.“

Bernd Stelter unterstützt die Stiftung übrigens auch weiterhin durch diverse Benefizaktionen. Weitere Informationen: www.bornheimer-buergerstiftung.de.

Setzte auch an diesem Tag ein Zeichen für Respekt und gesellschaftliches Miteinander: Bernd Stelter war einer der Gründerväter der Stiftung.  | Foto: fes
Feierstunde zum Stiftungsgeburtstag: Ulrich Rehbann begrüßte zahlreiche Gäste in der 0ase der Europaschule.  | Foto: fes
Engangiertes Team für die Zukunft der Kinder (von links): Bernd Stelter, Ulrich Rehbann, Christoph Becker und Wilfried Henseler (sitzend). | Foto: fes
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