Poppeldorfer Schloss
„Das Schloss strahlt wieder“
- Symbolische Schlüsselübergabe (v.l.n.r.): Michael Neuß (Leitung der BLB NRW Niederlassung Köln), Marion Duisberg (Dezernentin für Liegenschaft der Universität Bonn), Dr. Dirk Günnewig (Staatssekretär im Ministerium für Finanzen des Landes Nordrhein-Westfalen), Holger Gottschalk (Kanzler der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn), Gabriele Willems (Geschäftsführerin des BLB NRW), Dr. Ursula Sautter (Bürgermeisterin der Stadt Bonn) und Werner Ockenfels (Projektverantwortlicher im BLB NRW).
- Foto: BLB NRW
Bonn (red).
Nach mehreren Jahren intensiver Bauarbeiten ist die Sanierung des Poppelsdorfer Schlosses abgeschlossen. Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes Nordrhein-Westfalen (BLB NRW) hat das barocke Wahrzeichen nun offiziell an die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn übergeben. Bei einer feierlichen Zeremonie im Schlosshof würdigten Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Politik und Verwaltung das erfolgreiche Projekt – darunter Universitätskanzler Holger Gottschalk, Staatssekretär Dr. Dirk Günnewig, BLB-Geschäftsführerin Gabriele Willems und Bürgermeisterin Dr. Ursula Sautter.
„Mit der Sanierung des Poppelsdorfer Schlosses investieren wir in die Zukunftsfähigkeit von Forschung und Bildung und bewahren zugleich ein bedeutendes Kulturdenkmal“, betonte Staatssekretär Günnewig. Die umfangreichen Arbeiten erfolgten in zwei Bauabschnitten. Dabei wurden Dächer mit Naturschiefer neu eingedeckt, die Dachkonstruktion teilweise erneuert und die historischen Holzfenster sorgfältig restauriert. Auch Fassaden, Putz, Stuck und Natursteinelemente erhielten eine denkmalgerechte Aufarbeitung. Zudem wurden die Geländer im Innenhof und an der Freitreppe zum Botanischen Garten ersetzt.
Kanzler Gottschalk lobte die enge Zusammenarbeit zwischen BLB, Universitätsverwaltung und Fachbereichen: „Das Schloss strahlt wieder – ein sichtbares Zeichen hervorragender Kooperation.“ Trotz laufenden Betriebs blieben die Botanischen Gärten sowie die universitären Institute und Museen während der gesamten Sanierungszeit geöffnet.
Mit der abgeschlossenen Instandsetzung ist das Poppelsdorfer Schloss nun langfristig gesichert. „Es bleibt ein lebendiger Ort für Forschung, Lehre und Öffentlichkeit“, sagte Willems.
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