Kinkel Denkmal
Er hat wieder einen Namen
- Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Kinkel-Denkmal freuen sich über die abgeschlossene Restaurierung der Gedenkstätte an der Königswinterer Straße in Bonn-Oberkassel. Die Reliefplatten unter der Büste wurden nach dem Diebstahl durch originalgetreue Nachbildungen ersetzt.
- Foto: Privat
Oberkassel (red). Das Denkmal für den Dichter, Kunsthistoriker und demokratischen Vordenker Gottfried Kinkel an der Königswinterer Straße ist nach dreijähriger Restaurierungszeit wieder vollständig hergestellt. Die beschädigten und im Jahr 2022 gestohlenen Reliefplatten unterhalb der Büste wurden ersetzt – nun nicht mehr aus Bronze, sondern aus wetterfestem Steinmaterial.
Die Arbeiten erfolgten im Auftrag der Stadt Bonn durch das Städtische Gebäudemanagement. Restauratorin Cordula Juffernbruch aus Issum und der Bildhauer Michael Pitack aus Rieden haben die Neugestaltung termingerecht zum 210. Geburtstag des Geehrten am 11. August abgeschlossen. Auch das Medaillonbild von Kinkels Frau Johanna wurde restauriert und der ebenfalls gereinigte und instand gesetzte Sockel ist nun wieder ohne Gerüst sichtbar.
Nikolaus Knipp vom Heimatverein Oberkassel dankte dem Bildhauer-Team im Namen der Arbeitsgemeinschaft Kinkel-Denkmal für die fachkundige Umsetzung des Projektes. Die Wiederherstellung gilt als wichtiger Schritt zur Würdigung des Ehepaars Kinkel, das sich im 19. Jahrhundert für politische Freiheitsrechte und kulturelle Bildung eingesetzt hatte.
Anlässlich der abgeschlossenen Restaurierung lädt der Heimatverein am 21. September zu einer Festveranstaltung mit Musik ein. Sie beginnt in der Kleinen Evangelischen Kirche und wird am Denkmal fortgesetzt. Im Rahmen der Veranstaltung sollen sowohl Gottfried als auch Johanna Kinkel als bedeutende Persönlichkeiten der deutschen Demokratiegeschichte gewürdigt werden.
Redakteur/in:RAG - Redaktion |
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