Zukunft des Zander-Areals
Entwicklungsbeirat nimmt seine Arbeit auf

Erste Sitzung des Ebntwicklungsbeirates.  | Foto: Presse GL
  • Erste Sitzung des Ebntwicklungsbeirates.
  • Foto: Presse GL

Bergisch Gladbach (red). Mit einer zweitägigen Sitzung Mitte November hat der neu gegründete Entwicklungsbeirat seine Arbeit für das Zanders-Areal aufgenommen. Das interdisziplinäre Gremium soll die Transformation des ehemaligen Industrieareals zu einem neuen Stadtquartier fachlich begleiten und Impulse für die weitere Planung setzen. Ab 2026 tritt der Beirat regulär zweimal im Jahr zusammen.

Zum Auftakt kamen die Expertinnen und Experten „auf Zanders“ zusammen, um sich über den aktuellen Stand, strategische Ziele und erste Umsetzungsschritte auszutauschen. Neben planerischen Grundlagen standen auch mögliche Entwicklungsszenarien im Mittelpunkt. Die Vorsitzende des Gremiums, die Architektin und Stadtplanerin Barbara Brakenhoff, betonte die besondere Chance, aus dem Areal ein zukunftsfähiges Stück Stadt zu formen. Brakenhoff verfügt über langjährige Erfahrung in der Entwicklung großer Industrieareale und wirkt seit 2020 im Fachbeirat der REGIONALE 2025 Bergisches RheinLand mit.

Zum Beirat gehören zudem die Fachleute Bart Brands (Karres en Brands), Prof. Ragnhild Klußmann (Alanus Hochschule), Thomas Lennertz (Lennertz Projektberatung) und Prof. Christa Reicher (RWTH Aachen). Auch Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Stadtverwaltung und REGIONALE-Agentur nahmen am Auftakt teil, darunter Bürgermeister Marcel Kreutz, Erster Beigeordneter Ragnar Migenda und Reimar Molitor.

ZEG-Geschäftsführer Oliver Brügge stellte die Ausgangslage und die Zielsetzungen für die nächsten drei Jahre vor. Eine Begehung ausgewählter Geländebereiche ermöglichte dem Gremium eine unmittelbare Einschätzung vor Ort. Am zweiten Tag standen fachliche Vertiefungen auf dem Programm. Das Büro Albert Speer und Partner (AS+P) präsentierte den Zwischenstand der städtebaulichen Planung, ergänzt durch Diskussionen zu Themen wie Bestandserhalt, Re-Use, Bürgerbeteiligung, Freiraumqualität und erste Umsetzungsprojekte.

Zum Abschluss zogen Beiratsvorsitzende Brakenhoff und ZEG-Geschäftsführer Brügge ein positives Fazit. Der Start sei produktiv und richtungsweisend gewesen, heißt es. Mit der gebündelten Expertise des Beirats sei man gut gerüstet, die Entwicklung des Zanders-Areals in den kommenden Jahren entschlossen voranzutreiben.

Redakteur/in:

Ulf-Stefan Dahmen

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