AzubiBörse - Jetzt informieren
Hier beginnt die Zukunft
- Bei der Ausbildungsbörse haben Jugendliche die Möglichkeit mit den Betrieben persönliche Gespräche zu führen.
- Foto: Stadt Hürth/Giuseppe Piliero
Hürth (red). Orientierung, persönliche Gespräche und konkrete Perspektiven: Die 28. Hürther Ausbildungsbörse zeigt Jugendlichen, wie vielfältig der Weg ins Berufsleben sein kann. Am Samstag, 7. Februar, öffnen sich von 9 bis 14.30 Uhr die Türen des Goldenberg Europakollegs in Alt-Hürth für Schülerinnen und Schüler aller weiterführenden Schulen, ihre Eltern und weitere Interessierte. Der Eintritt ist frei.
Investition in die Zukunft
Rund 80 Unternehmen, Institutionen und Bildungsträger aus der Region präsentieren ihre Aus- und Weiterbildungsangebote. Das Spektrum reicht von klassischen Ausbildungsberufen über schulische und betriebliche Wege bis hin zu dualen Studiengängen. Vor Ort können Jugendliche direkt mit Personalverantwortlichen ins Gespräch kommen, Fragen stellen, Kontakte knüpfen und erste Weichen für ihre berufliche Zukunft stellen.
Bürgermeister Dirk Breuer sieht in der Börse einen wichtigen Standortfaktor. Die Ausbildungsbörse sei eine Investition in die Zukunft der Jugendlichen und der regionalen Wirtschaft, betont er. Sie stärke lokale Betriebe und trage dazu bei, dringend benötigte Fachkräfte zu sichern.
Vorgestellt werden Berufsprofile aus zahlreichen Branchen, darunter Industrie, Einzelhandel, Lebensmittelhandwerk, Pflege und Gesundheit, Dienstleistungen, IT und Kommunikation, Handwerk, Verkehr sowie Entsorgung. Zu den langjährigen Partnern zählen unter anderem das Sana-Krankenhaus Hürth, die Hardy Remagen GmbH & Co. KG, YNCORIS, die Stadtbäckerei Hürth Klein’s Backstube, die GVG Rhein-Erft GmbH und die Kreissparkasse Köln.
Die persönliche Begegnung
Wie erfolgreich persönliche Begegnungen sein können, zeigen konkrete Beispiele aus den Vorjahren. Das Sana-Krankenhaus konnte über die Börse Nachwuchskräfte für Pflegeberufe gewinnen, die örtliche Geschäftsstelle der Provinzial-Versicherung fand bei der Ausbildungsbörse 2024 ihren aktuellen Auszubildenden.
Auch große und bekannte Arbeitgeber sind vertreten. Das Phantasialand, das Eisenwerk Brühl mit einer mobilen Gießerei zum Anfassen, Jacobs Automobile Hürth und der international tätige Discounter Lidl stellen ihre Ausbildungsangebote vor. Hinzu kommen weitere Hürther Unternehmen wie voestalpine Präzisionsprofil, eine Tochtergesellschaft eines der erfolgreichsten europäischen Stahlkonzerne.
Straße des Handwerks
Das Handwerk wird gebündelt durch die Kreishandwerkerschaft Rhein-Erft und die Handwerkskammer zu Köln repräsentiert. Ergänzt wird das Angebot durch die Industrie- und Handelskammer sowie das Berufsförderungswerk der Bauindustrie NRW, das mit dem BauTrailer ein interaktives Challenge-Game rund um Bauberufe mitbringt. Auch die Stadtverwaltung Hürth, die Feuerwehr und die Stadtwerke informieren über ihre Ausbildungs- und Berufswege.
Neben dem Goldenberg Europakolleg beteiligen sich die Berufskollegs Adolf-Kolping, Karl-Schiller und Nell-Breuning mit eigenen Informationsangeboten. Zusätzlich stellen private und öffentliche Hochschulen sowie Unternehmen duale Studiengänge vor.
Die Nachfrage ist groß. Im Vorjahr nutzten rund 1.300 Interessierte die Ausbildungsbörse. Erstmals wurde dabei eine umfangreiche Praktikumsbörse angeboten, bei der sich Jugendliche direkt vor Ort um Praktikumsplätze bewerben konnten. Berufliche Praktika gelten als wichtige Entscheidungshilfe nach dem Schulabschluss. Deshalb gibt es auch in diesem Jahr wieder die Praktikumsbörse, bei der Unternehmen über mögliche Zeiträume und Inhalte informieren.
Seit Ende Dezember läuft die Plattform www.prakticon.de. Sie bringt Unternehmen sowie Schülerinnen und Schüler ganzjährig und unabhängig von Öffnungszeiten zusammen.Entwickelt wurde das Angebot in Zusammenarbeit des Arbeitskreises Wirtschaft Hürth, der Wirtschaftsförderung der Stadt Hürth und diconit. Die öffentliche Vorstellung von Prakticon ist im Rahmen der Ausbildungsbörse geplant.
Die Hürther Ausbildungsbörse findet in Kooperation mit dem Arbeitskreis Wirtschaft Hürth, dem Goldenberg Europakolleg, der Agentur für Arbeit und der Kreishandwerkerschaft Rhein-Erft statt.
Redakteur/in:Ulf-Stefan Dahmen |