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DLRG Bedburg im Einsatz
DLRG Bedburg: Einsätze von der Ostsee bis in den Rhein-Erft-Kreis

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Bedburg. Für das Einsatzteam der DLRG Bedburg lagen in den vergangenen Wochen ereignisreiche Tage hintereinander. Von der Ostsee bis in den Rhein-Erft-Kreis waren die Einsatzkräfte im Einsatz – sei es im Wasserrettungsdienst bei der Absicherung von Veranstaltungen oder bei Alarmierungen im Katastrophenschutz.
Anfang August nahmen insgesamt neun Einsatzkräfte der Ortsgruppe am zentralen Wasserrettungsdienst der DLRG teil. Sechs Kräfte waren am Schönberger Strand stationiert, darunter auch ein Wachführer und ein Bootsführer aus Bedburg. Drei weitere Rettungsschwimmer versahen Dienst in Hohwacht. Dort wurde der Strand täglich von 9 bis 18 Uhr überwacht. Glücklicherweise blieben größere Notfälle aus, sodass die Rettungskräfte nach ihrem wichtigen Dienst auch gemeinsame Freizeitaktivitäten wie Wasserski oder Bowling genießen konnten.
Kaum zurück in Bedburg, wartete die nächste Aufgabe: Gemeinsam mit der Einheit Kaster/Königshoven der Freiwilligen Feuerwehr Bedburg sicherte die DLRG das Schützenfest in Morken-Harff ab. Mit drei Fahrzeugen aus Bedburg, Bergheim und Brühl wurde die Feuerwehr bei der Begleitung der Umzüge unterstützt. „Das war eine neue, aber sehr positive Erfahrung. Die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr hat hervorragend funktioniert“, berichtet Tim Grippekoven, stellvertretender Leiter Einsatz der DLRG Bedburg.
Eine Woche später folgte kurz vor Mitternacht ein Alarm zum Heider Bergsee in Brühl. Unter dem Stichwort „P-Wasser“ (Person im Wasser) suchten Einsatzkräfte der DLRG mit zwei Booten und Fußtrupps gemeinsam mit der Polizei NRW – unterstützt von einem Hubschrauber –, der Feuerwehr Brühl, der IuK-Einheit der Feuerwehr Hürth mit Drohne sowie dem Rettungsdienst nach zwei Jugendlichen, die mit einem Schlauchboot vermisst wurden. Über mehrere Stunden wurde der gesamte See abgesucht. Das Boot wurde nach mehreren Stunden der Suche vollständig und intakt an Land gefunden, sodass nach Einschätzung der Einsatzleitung der Feuerwehr auch die beiden Jugendlichen wieder an Land sind. Die Einsatzleitung der Feuerwehr hat dann durch die gegebenen Gesamtumstände den Einsatz gegen 2 Uhr beendet.
Auch bei den Kölner Lichtern war die DLRG Bedburg vertreten. Der Landesverband Nordrhein stellt hierfür einen Einsatzleitwagen (ELW 1) bereit, dessen Besatzung auch durch Kräfte aus Bedburg unterstützt wird. Eine Einsatzkraft war als Funker tätig, koordinierte die Kommunikation mit Booten und Einheiten und dokumentierte das Einsatzgeschehen.
„Die Aufgaben im Bereich Einsatz wachsen seit Jahren stetig, unsere Kräfte sind schon lange nicht mehr nur in Bedburg aktiv“, sagt Julian Burbach, Leiter Einsatz der DLRG Bedburg. Bereits jetzt verzeichnet die Ortsgruppe einen Rekord an Einsätzen in diesem Jahr. Neben Sanitätsdiensten bei zahlreichen Veranstaltungen engagiert sich die DLRG auch stark im Katastrophenschutz.
„In unserem Konzept Wasserrettung haben wir unsere Ziele für die kommenden Jahre festgehalten und arbeiten mit viel Engagement und Fleiß an der Umsetzung“, erklärt Julian Burbach. „Unsere Arbeit über die Stadtgrenzen hinaus gibt uns viele Impulse, die wir in Bedburg wieder einbringen können.“
Auch Ortsgruppenleiter Karsten Esser zeigt sich zufrieden: „Wir investieren viel in Lehrgänge, Schutzausrüstung und hochwertiges Einsatzmaterial. Mit unserem ersten eigenen Einsatzfahrzeug, das bereits erfolgreich im Katastrophenschutz und bei Einsätzen im Rhein-Erft-Kreis eingesetzt wurde, haben wir einen wichtigen Schritt geschafft. Und wir werden weiter konsequent an unseren Zielen arbeiten.“
Die DLRG Bedburg blickt damit auf arbeitsreiche, aber erfolgreiche Wochen zurück – und sieht sich gut gerüstet für die kommenden Herausforderungen in der Wasserrettung.

LeserReporter/in:

DLRG Bedburg aus Bedburg

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