Imposanter Zug mit "Rähn un Sonnesching"
Unter anderem mit „Entenhausen“ „Piraten“ „Kino-Erlebnis“, "Aladin" und „1001 Nacht“
- hochgeladen von Manfred Görgen
Höhengebiets Karnevalisten boten imposanten Zug mit "Rähn un Sonnesching"
Unter anderem mit einer Gruppe aus Kirchsahr mit "Aladin"
„Entenhausen“ „Piraten“ „Kino-Erlebnis“ , "Amor" und „1001 Nacht“
Von Manfred Görgen
Bad Münstereifel-Houverath. „Danke lieber Mann vom Räumdienst“, so nicht nur Marina Schmitz als Präsidentin und Mitverantwortliche der K.G. Houverather Fastelovensjecke für den Karnevalsumzug. An die Winterdienstbereitschaft, die nach dem anhaltenden Schneefall am Sonntagabend mit ersten großen Wagen früh am Montagmorgen mit lautem Getöse am Start waren. Mit einem über die Straßen schabenden Schneeschaufel kurz nach fünf einige Anwohner weckte. Mit großer Schaufel und dem am hinteren Fahrzeug allerdings statt Kamelle, reichlich Tausalz herauswirbeln ließen.
Waren am Mittag die Straßen im Höhengebiet wieder frei. Bei leicht steigenden Temperaturen, sich leider anfangs nicht mehr, wie noch am Vormittag, zuerst kein „Sönnchen“ blicken ließ. Dafür reichlich Regentropfen.
Zur Hälfte des Zuges doch noch die Sonne aus den Wolken lugte und Petrus ein Einsehen hatte. Konnte der Umzug pünktlich - und zu diesem Zetpunkt leider noch mit Regen - gestartet werden. Aber danach Freude pur auch in diesem Ort nach dem Motto: „Narrenherzen was wollt ihr mehr.“
Hieß es noch im vorigen Jahr „Volldampf voraus“ mit qualmender Lokomotive am Rosenmontag, waren es jüngst nicht nur "Piraten", reichlich "Hippies"und „1001 Nacht“, eine Gruppe sich als "Aladin" präsentierend aus dem benachbarten Kirchsahr und eine Schar „Enten“.
Die Gruppe Aladin aus dem rheinlandfälzischen gehört mit zu den Treuestens seit Jahren. Dabei auch die erst dreijährige und muntere Leni mit ihrem Vater Yannik auf dem Arm und krätig "Alaaf" rufend. Danach ging es mit Papa Yannik auf den beheizten großen Traktor. Freute sich nicht nur Papa Yannik, dass auch er einen Karnevalswagen sehr langsam anfahren lassen durfte. Gehörte auch dieser junge Papa mit zu denen in der großen Riege, die sich auch über ein Foto mit dem Töchterchen in der Zeitung freuten.
Und wie schon viele Jahre zuvor, war auch Andreas Eicks (während dessen Schwester Ursula aus dem Fenster an der Limbacher Straße den kompletten Zug filmte und für die Nachwelt sicherte) wieder mit einer Gruppe Erwachsenen und Kindern in schönen Filmfiguren wie "Batmen" und "Super Mario" dabei. Unter anderem auch mit der Familie um Sven und Karin Thiesen. Und Andreas Eicks sorgte zwischendurch noch für den richtigen Ton. Infomierte die Zuschauer am Straßenrand reichlich und bot so zusätzliche Unterhaltung. Diesmal mit einem großen Wagen und dem Motto „Cinema.“ Hieß es bei dieser Crew „Film ab“ und gab es nicht nur reichlich Tüten mit Popcorn.
Zur Freude vieler hundert Zuschauer, gab der von Karnevalpräsidentin Marina Schmitz und ihren zahlreichen Helfern als Ordner mit Ramona Reuter, Julia Pietsch, Karsten Reuter und Torsten Schäfer sowie zahlreichen gelben Wagenengel zur Sicherheit und in Reih und Glied an der Eichener Straße aufgestellten Zug, ein vielfältiges buntes Gesamtbild. Das wurde dankbar von den am Straßenrand stehenden bejubelt und mit Anerkennung beklatscht.
Gut präsentierten sich mit ihren eigenen Wagen auch die Junggesellenvereine aus Wald und Houverath. Hier besteht eine seit vielen Jahren enge Dörfer-Freundschaft. Die Houverather Junggesellen entführten mit ihren Kostümen als Scheichs und Suleikas in eine orientalische Welt.
Im in den letzten fünf Jahren an Einwohnern kräftig gewachsene Ort, ging es bei anfangs reichlich Regen und später teils doch noch mit etwas Sonnenschein, durch mehrere Straßen des Dorfes.
In diesem Jahr hatte sich nicht nur die vor einigen Jahr in die Eifel gezogene Carina Da Costa Ribeiro mit einer Gruppe junger Frauen in schönen Kostümen mit vielen roten Herzchen als „Amor“ im Zug eingereiht. Ließen auch diese sich alle bereitwillig für Veröffentlichungen ablichten. Freuten sich viele Menschen auch - bei durchaus auch kritisch zu betrachtenden "Social Media", wenig später bunte Bilder nicht nur bei X, Instragram und Facebook anschauen zu dürfen. (Aus gegebenen Anlass des Autors dieser Zeilen und eingestellten Fotos: Dieser Text und die Fotos dienten nur für den "Kölner-Stadt-Anzeiger", "Kölnische Rundschau" und "Rheinische Anzeigenblätter" (alle Kölner Verlagshaus Neven du Mont.).
Musste sich leider auch die Fußgruppe "Amor" anfangs vor Regen schützen. Ihre schöne Pracht als "Amor mit Pfeil und Bogen" aber zeigen, als endlich die Sonne ein Einsehen hatte und es aufgehört hatte zu Regnen. Ging es sogar auf das Frühjahr ansprechend „Ab ins Beet. Kreischte die bunt verkleidete Schaar „Hippies“.
So hatten auch in dieser Session nicht nur die Veranstalter mit den Houverather Fastelovensjecke am Höhepunkt der närrischen Tage trotz zwischenzeitlichen Regengüssen gut lachen. Selbst eine extra aus Freiburg angereiste Frau, deren Vater aus Houverath stammt, jedes Jahr am Straßenrand mit dabei: „So ein Wetter habe ich hier in den letzten zehn Jahren nicht erlebt, aber hier es immer wieder so wunderbar schön.“
Es zog ein Karnevalszug durch den Ort, wie er nicht alle Jahre zu sehen ist. Dies mit immerhin 6 Motivwagen und der doppelten Anzahl an Fußgruppen wie im vorigen Jahr und damit mit acht. Lustig der Aufmarsch von „Entenhausen“, trafen die Pfeile von "Amor" als sich doch noch die Sonne blicken ließ. Durfte man sich in Houverath für kurze Zeit Dank einer sehr schön umgesetzten Idee träumen und sich mit über „1001 Nacht“ und der Gruppe "Aladin" freuen.
Zum Glück, so Präsidentin Marina Schmitz, gab es für den Verein auch in diesem Jahr keine Probleme mit dem TÜV. Schade nur, das ein privates Fahrzeug ordnungswidrig neben der früheren Kneipe „Eifeldom“ abgestellt war und die schweren Traktoren behinderte, weil es an dieser Stelle an der Limbacher Straße verdammt eng wurde. Der Besitzer kann im Nachhinein froh sein, dass sein Fahreug nicht abgeschleppt wurde, wie das in Köln vielfach passiert ist und teurer wurde.
Und zum Schluss, als es entweder mit vollen Taschen an Süssigkeiten nach Hause ging, oder im eigens aufgebauten Festzelt auf der Wiese von Landwirt Peter Blass kräftig weitergefeiert wurde, waren alle vom Rosenmontagszug angetan und rundum zufrieden. Besonders die für einen reibungslosen Ablauf Verantwortlichen der Karnevalsgesellschaft „Fastelovends Jecke Houverath“ die stolz darauf sind, dass ihre Mitgliederzahl inzwischen auf fast 200 angewachsen ist. Dies auch Dank der zahlreichen jungen Tanzgruppen mit ihren sie im Brauchtum unterstützenden Eltern. Und auch diese Eltern bis hin zu den Großeltern froh sind, wenn einmal eine Gruppe dieser tanzfreudigen Kinder auch mal den Weg in die Zeitung finden.
Text und Fotos - und ohne Veröffentlichungseinwände - bis auf eine junge Mutter, wo nicht nur das wunderschöne Gruppenfoto nach Aufbegehren am Aschermittwoch !!!?? und sechs !! Tage später erneut zum Nachteil aller anderen auf diesen Bildern zu sehenden und fröhlich winkenden gelöscht wurde - Copyright Pressebüro MaGö, co. Manfred Görgen / MaGö / mg
LeserReporter/in:Manfred Görgen aus Bad Münstereifel |