Halt Pöler können feiern
Beste Stimmung bei der Prunksitzung
- Andreas I. genoss es, „einmol Prinz ze sin“ und mit den Stadtsoldaten zu tanzen.
- Foto: Gast
Bad Honnef. „Mer bruche keiner, keiner, dä uns sät, wie mer Fastelovend fiere deit...“ erklang im Kursaal der Bläck Fööss-Hit aus zahlreichen Kehlen und nicht nur in Köln tanzte der Bär. Auch die Honnefer ließen zu den mitreißenden Samba-Rhythmen die Hüften kreisen und zeigten damit ihr Unverständnis für die bekannt gewordene Kritik am neuen „Halt Pol“-Sitzungspräsidenten Carl Pütz, der die Bad Honnefer Stadtsoldaten als „die schärfsten Schenkel der Stadt“ bezeichnet hatte. „…mer bruche keiner, dä die Schüss opmät, dä se besser halden dät“. „De Schnüss schwaden“ durfte dagegen gerne der Siebengebirgsprinz Andreas I., der mit seiner Prinzessin Bettina I. die Honnefer Untertanen besuchte, von seiner „schweren Kindheit“ als Westfale und dem Wandel zum Rheinländer berichtete - „du musst nur 50 Jahre warten und schwupps wirst du Prinz“ - und ein Tänzchen mit den Stadtsoldaten wagte. Auch die Huusmeister vum Bundesdach und Sitzungspräsident Volker Weininger schwaadten de Schnüss und nahmen dabei kein Blatt vor den Mund. Die Honnefer Jecken und ihre Gäste dankten es ihnen mit großer Aufmerksamkeit. Bei den jecken Tönen von „Cat Ballou“, den „Paveiern“ und „Druckluft“ aber hielt es keinen Jecken auf dem Stuhl. Bis tief in der Nacht wurde geschwoft.
Freie/r Redaktionsmitarbeiter/in:Christa Gast aus Königswinter |