Rikscha
„Recht auf Wind im Haar“
- v.l.n.r.: Vorstand Gerd Bachert RoA Bonn, Alina Leidreiter, Fa. Lansch (stehend), Sr Christine, Stiftung der Vinzentinerinnen, Ilona Habrajska, DRK Steinbach, Wolfgang Dyck, Einrichtungsleiter Vinzenzhaus
und Jürgen Bester, Vorstand RoA Bonn. - Foto: Bachert
Bad Godesberg (red). Das St. Vinzenzhaus in Bad Godesberg hat eine neue Rikscha erhalten. Möglich wurde die Anschaffung durch die Unterstützung mehrerer Sponsoren. Den größten finanziellen Beitrag leistete die Stiftung der Vinzentinerinnen zu Köln. Auch das DRK Nordrhein mit dem Seniorenzentrum Steinbach sowie weitere Spender beteiligten sich an der Finanzierung.
Mit dem Neuzugang wächst die kleine Flotte an Rikschas, die in Bad Godesberg durch den Verein „Radeln ohne Alter Bonn“ betrieben werden. Eine erste, ältere Rikscha namens „Fritz“ ist bereits seit Monaten im Einsatz und wird auch weiterhin benötigt, denn die Nachfrage nach Ausfahrten steigt kontinuierlich. Die neue Rikscha wurde im Rahmen einer kleinen Zeremonie von Sr. Christine Eger auf den Namen „Vinzenz“ getauft und steht nun im St. Vinzenzhaus für Fahrten bereit.
Die Rikschas ermöglichen es insbesondere älteren und mobilitätseingeschränkten Menschen, Ausflüge in und um Bad Godesberg zu unternehmen. Dabei gehe es, so betonen Vertreter der beteiligten Einrichtungen, nicht nur um Bewegung, sondern auch um gesellschaftliche Teilhabe: ein „Recht auf Wind in den Haaren“.
Der Verein Radeln ohne Alter Bonn e.V., der seit 2017 besteht, organisiert mit ehrenamtlichen Pilotinnen und Piloten jährlich rund 2.500 Ausfahrten. Die Fahrten sind kostenlos und richten sich neben Seniorinnen und Senioren auch an besondere Gruppen wie die Parkinson-Gruppe Bonn, die LVR-Landesklinik oder den Kinderhospizverein. Der Verein zählt derzeit über 400 Mitglieder und betreut in Bonn und Umgebung rund 30 Rikschas.
Redakteur/in:RAG - Redaktion |