Nacht der Galerien
Kunstfans auf Entdeckungstour

Bei der Stiftung für Kunst und Kultur an der Viktoriastraße 26 stellten Beatrice Nickl und die zu Kunstkatalogen erfahrene Beatrice Blank die Ausstellung vor.  | Foto: AS
  • Bei der Stiftung für Kunst und Kultur an der Viktoriastraße 26 stellten Beatrice Nickl und die zu Kunstkatalogen erfahrene Beatrice Blank die Ausstellung vor.
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Bad Godesberg (as). An zwei Abenden bot sich Kunstfreunden die Gelegenheit, verschiedene Galerien und das Gebäude der Bürgerstiftung in einem gut erreichbaren Radius in Bad Godesberg zu besuchen. Bei der zwölften Ausgabe der „Nacht der Galerien“ gehörten nicht nur die Ausstellungsflächen des Kunstvereins Bad Godesberg und das Haus an der Redoute zu den gefragten Zielen. Auch das Atelier Scheuermann an der Schwertberger Straße, CraftKontor an der Bürgerstraße sowie die Galerie 62 in der Germanenstraße verzeichneten regen Besuch.

Weit mehr als 100 Besucher kamen allein am ersten Abend des zweiten Mai‑Wochenendes zur Stiftung für Kunst und Kultur in der Viktoriastraße. Die Stiftung, die in diesem Jahr ihr 40‑jähriges Bestehen begeht und seit Langem von Professor Dr. h.c. Walter Smerling geleitet wird, präsentierte Werke zeitgenössischer Künstler. Beatrice Nickl aus dem Stiftungsvorstand erklärte, dass man sich bereits vor einigen Jahren an der Nacht der Galerien beteiligt habe und nach den Corona‑Einschränkungen nun erstmals wieder dabei sei.

Kunst im öffentlichen Raum als Schwerpunkt

Beim Rundgang durch die Ausstellungsräume wurde der Fokus der Stiftungsarbeit erläutert. Dieser liegt auf der Konzeption und Realisierung von Ausstellungen, der Betreuung von Sammlungen, der Organisation von Diskussionen an der Schnittstelle von Kultur, Politik und Wirtschaft sowie auf der Präsentation von Kunst im öffentlichen Raum – in Bonn ebenso wie in Berlin, Duisburg oder Salzburg. Finanziert werden die Projekte durch Sponsoring aus der Wirtschaft oder dem privaten Bereich.

Einen besonderen Schwerpunkt bildet das Thema „Kunst im öffentlichen Raum“. Mit dem Kunstprojekt Bonn werden seit 2014 bleibende Werke für ein „urbanes Museum“ initiiert und umgesetzt, darunter Skulpturen von Markus Lüpertz, Tony Cragg und Bernar Venet. Überregional beschäftigt sich die Stiftung auch mit Arbeiten von Stephan Balkenhol, die im öffentlichen Raum, etwa an Bahnhöfen, Aufmerksamkeit erzeugen. In Bad Godesberg war ein Modell einer solchen Arbeit zu sehen, während die entsprechende Bronzeplastik im Bahnhof Osnabrück steht.

Weitere Stationen und starke Resonanz

Das bislang umfangreichste Projekt im öffentlichen Raum realisierte die Stiftung in Salzburg. Mit dem „Walk of Modern Art“ entstand dort gemeinsam mit der Salzburg Foundation über einen Zeitraum von zehn Jahren ein frei zugänglicher Skulpturenparcours mit Werken renommierter zeitgenössischer Künstler.

Im Gebäude an der Viktoriastraße fiel zudem ein großformatiges Gemälde von Anselm Kiefer ins Auge. Die Bürgerstiftung Rheinviertel zeigte in ihren Räumen an der Beethovenallee Arbeiten des Künstlers Wolfgang Hunecke. Ob zu Fuß, mit dem Fahrrad, dem Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln – die Nacht der Galerien erfreute sich auch in diesem Jahr großer Beliebtheit.

Freie/r Redaktionsmitarbeiter/in:

Alfred Schmelzeisen aus Bad Godesberg

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