Fährbetrieb eingestellt
Die Verkehrsprobleme nehmen weiter zu
- Die enorm wichtige Fährverbindung zwischen Bad Godesberg und Niederdollendorf musste ihren Betrieb wegen des Rekord-Niedrigwasserstands des Rheins einstellen.
- Foto: AS
Bad Godesberg (as). Erst die Nordbrücken-Sperrung, dann die Einrichtung der Baustelle im Bad Godesberger Straßentunnel und seit vergangene Woche noch die Einstellung des Fährbetriebs zwischen Bad Godesberg und Niederdollendorf. Das Niedrigwasser des Rheins mit täglichen neuen Pegel-Tiefstständen hat Auswirkungen auf die gesamte Bevölkerung. Aber mit einer Stilllegung des Fährbetriebs hatte mancher Nutzer gerechnet, wenn ein zu großes Hochwasser gekommen wäre. Stattdessen seit Wochen kein nennenswerter Niederschlag und die Wetterprognosen für die nächsten zwei Wochen zeigen auch keine Besserung hinsichtlich vermehrten Regengüssen.
Der Grund für die Einstellung der gerade aktuell sehr bedeutenden Fährverbindung liegt in der Tatsache einer Sand- und Kiesbank vor dem Auffahr-Rampenbereich am Niederdollendorfer Rheinufer. Darüber kann die Fähre nicht weggleiten und könnte sich festfahren. Mit einer Baggeraktion könnte vielleicht die Stelle an der Rampe kostspielig abgebaggert werden. Aber es muss dringend wieder mehr Wasser im Flußbett vorhanden sein. Sonst wird es über kurz oder lang zu noch mehr Einschränkungen im Schiffsverkehr kommen und dann sind auch eventuell die Personenschiffe betroffen, können dann die Anlegestellen nicht mehr erreichen. Der Transport von Gütern verteuert sich aktuell ohnehin, da die Schiffe nur noch mit geringer Ladung die „Wasserstraßen“ nutzen können.
Freie/r Redaktionsmitarbeiter/in:Alfred Schmelzeisen aus Bad Godesberg |