Advent am Theaterplatz
Der Nikolausmarkt startet
- Mit dem Duft von Glühwein und gebrannten Mandeln in der Nase macht das Schlendern über den Nikolausmarkt in Bad Godesberg gleich doppelt so viel Freude.
- Foto: as (Archiv)
Bad Godesberg (red). Wenn sich die Bad Godesberger Innenstadt in Lichterglanz hüllt, beginnt eine der beliebtesten Traditionen des Stadtbezirks: Der Nikolausmarkt öffnet in diesem Jahr vom 21. November bis zum 23. Dezember und verwandelt den Bereich vom Theaterplatz bis zur Fronhofer Galeria für vier Wochen in ein geschlossenes Weihnachtsensemble. Kunsthandwerk aus verschiedenen Ländern, ein Tannenbaumverkauf und ein breites gastronomisches Angebot sollen auch 2025 für eine hohe Besucherfrequenz sorgen.
Ein Markt, der sich über die ganze Innenstadt zieht
Wie in den Vorjahren bespielt der Nikolausmarkt eine zusammenhängende Strecke zwischen Theaterplatz und dem Umfeld der Fronhofer Galeria. Hier reihen sich festlich dekorierte Stände aneinander, an denen Kunsthandwerkerinnen und Kunsthandwerker ihre Produkte anbieten. Dazu kommen zahlreiche gastronomische Buden – darunter klassische Glühwein- und Reibekuchenstände. Die Öffnungszeiten orientieren sich klar an der Nachfrage: Täglich kann bis 23 Uhr gefeiert und gebummelt werden, einzig am Totensonntag bleibt der Markt geschlossen.
Die Glühweinbuden sind montags bis samstags von 11 bis 23 Uhr geöffnet, sonntags ab 12 Uhr. Die Stände mit Warenangebot schließen früher: werktags um 19 Uhr, sonntags ebenfalls um 19 Uhr.
Nikolausbesuch und großes Familienprogramm am 7. Dezember
Ein zentraler Höhepunkt fällt auf den verkaufsoffenen Sonntag, 7. Dezember. Zwischen 13 und 18 Uhr dürfen die Geschäfte in einem klar definierten Gebiet der Bad Godesberger Innenstadt öffnen – die rechtliche Grundlage dafür hat der Rat der Stadt Bonn am 13. November 2025 beschlossen. Der Antrag kam vom Verein Bad Godesberg Stadtmarketing, der auch den Nikolausmarkt organisiert.
Für Familien bietet dieser Tag ein besonders umfangreiches Programm: Zwischen 14 und 17 Uhr erhält jedes Kind bis zwölf Jahren einen Schokoladennikolaus, einen Chip für eine Karussellfahrt und ein Heißgetränk. Die Ausgabe erfolgt durch Mitarbeitende des Stadtmarketings, die an roten Jacken und Zipfelmützen leicht zu erkennen sind. Auch der Nikolaus selbst hat seinen Auftritt: Von 13.30 bis 17.30 Uhr macht er in der Fronhofer Galeria Halt und empfängt kleine Besucherinnen und Besucher.
Regionale Vereine im Mittelpunkt
Gleich neben der Galeria steht auch in diesem Jahr die Vereinshütte – ein festes Element des Nikolausmarktes. Sie wird täglich von verschiedenen Vereinen und Initiativen betrieben, die dort Selbstgemachtes und Selbstgebackenes verkaufen. Die Erlöse fließen meist in Projekte wie Abschlussfahrten, Kitaausflüge oder gemeinnützige Zwecke. Für viele Gäste gehört der Besuch an der Vereinshütte fest zum Rundgang, weil er Einblicke in die lokale Vereinslandschaft bietet und Engagement aus der unmittelbaren Nachbarschaft sichtbar macht.
Weihnachtliche Lesungen für Kinder
Auch das Schauspielhaus – Theater Bonn soll traditionell wieder mit Lesungen und weihnachtlichen Vorstellungen vertreten sein. So sind am Sonntag, 30. November, Adventsgeschichten für Kinder um 14 Uhr im Kassenfoyer des Theaters zu hören. Der Eintritt ist frei. Eine weitere Gelegenheit für Kinder und junggebliebene Erwachsene den Adventsgeschichten zu lauschen, bietet sich am 14. Dezember, ebenfalls um 14 Uhr.
„Weihnachtliche Nachlese“ verlängert das Angebot
Wer zwischen Weihnachten und Neujahr nicht auf winterliche Marktstimmung verzichten möchte, kann vom 27. bis 30. Dezember die „Weihnachtliche Nachlese“ besuchen. Auf dem gewohnten Areal werden Glühwein, Reibekuchen und weitere Speisen angeboten. Für Kinder sind Karussellfahrten sowie Klassiker wie Lebkuchen oder Liebesäpfel geplant. Die Nachlese soll die eher ruhigen Tage zwischen den Feiertagen auflockern und ist mittlerweile als kleine Verlängerung des Nikolausmarktes etabliert.
Redakteur/in:RAG - Redaktion |
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