20 Jahre Bürgerstiftung
Dank an Unterstützer
- Dr. Hanns-Christoph Eiden, Dr. Maria Radloff sowie Elisabeth-Christina Herzogin zu Mecklenburg vor dem Festakt in der Redoute mit dem Bonner Oberbürgermeister Guido Déus sowie Dr. Eckhardt von Hirschhausen, Professorin Christiane Woopen und Minister Nathanael Liminski.
- Foto: AS
Bad Godesberg (as). Ein Querschnitt der Stadtgesellschaft, Förderer und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Ehrenamtliche aus den Reihen der Bürgerstiftung Rheinviertel wohnten Anfang November dem Höhepunkt des Stiftungsjubiläums bei – einem feierlichen Festakt in der Bad Godesberger Redoute. Die Bürgerstiftung feierte in diesem Jahr bereits mit mehreren Veranstaltungen in unterschiedlichen Formaten das 20-jährige Bestehen. 2005 wurde die Bürgerstiftung auf Initiative von Dr. Wolfgang Picken gegründet. Viele Menschen bringen sich seitdem mit ihren Talenten ein, entwickeln Ideen und Konzepte für ein sorgendes Miteinander und setzen diese um. Über 60 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, teils in Kooperation mit Partnern, wirken in den Einrichtungen der Bürgerstiftung mit und werden von zahlreichen Ehrenamtlichen unterstützt.
Lob gab es beim Festakt auch für das Engagement, die vielen innovativen Projekte für die Menschen im Stadtbezirk Bad Godesberg: die Kitas, den Heilpädagogischen Beratungs- und Förderdienst, die ambulante Demenzhilfe und den ambulanten Palliativdienst, die integrierten Hospize in zwei Altenheimen, die Engagement-Förderung sowie die Jugendprojekte.
Rund 200 geladene Gäste, zu denen auch der leitende Pfarrer Pater Dr. Gianluca Carlin zählte, verfolgten die Moderation von Dr. Eckhardt von Hirschhausen sowie die Festrede von Schirmherr Nathanael Liminski (Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales sowie Medien des Landes Nordrhein-Westfalen). Grußworte gab es unter anderem vom neuen Bonner Oberbürgermeister Guido Déus. Der Vorstandsvorsitzende der Bürgerstiftung Rheinviertel, Dr. Hanns-Christoph Eiden, und die stellvertretende Vorstandsvorsitzende Dr. Maria Radloff erklärten: „Was dank der Vision und Überzeugungskraft des ehemaligen Bad Godesberger Pfarrers Dr. Wolfgang Picken 2005 begann, ist zu einer Erfolgsgeschichte geworden, die wir auch für die Zukunft gemeinsam mit vielen Menschen weiterschreiben möchten.“ Wertvolle Ideen und Impulse lieferte dazu vor kurzem die „Zukunftswerkstatt Bürgerstiftung Rheinviertel 2035“, sagten die beiden Vorstände und betonten: „Wir haben zugehört: Wo braucht es Unterstützung? Und wo eröffnen sich Chancen für neue Formen von Teilhabe, Begegnung und Verantwortung?“
Minister Nathanael Liminski wies in seiner Festrede auf die Bedeutung des Ehrenamtes für den gesellschaftlichen Zusammenhalt hin. „Rund sechs Millionen Menschen in Nordrhein-Westfalen sind ehrenamtlich tätig – in Verbänden, Vereinen, Bürgerinitiativen, Stiftungen, Netzwerken und Einzelprojekten. Das vielfältige Engagement der Bürgerinnen und Bürger macht unser Land an vielen Orten reicher und stärker. Dem Ehrenamt sollen neue Impulse und verbesserte Rahmenbedingungen gegeben werden“, sagte der Minister und ergänzte, die Landesregierung hoffe, noch mehr Bürgerinnen und Bürger für ein Engagement im Ehrenamt zu begeistern. Die lokale Ebene sei dabei zentral, und mit Blick auf die Bürgerstiftung Rheinviertel sagte Liminski: „Hier in Bad Godesberg ist es in beeindruckender Weise gelungen, kirchliches und bürgerschaftliches Engagement auf Basis christlicher Werte eng zu verzahnen – auch dank überzeugender Projekte und zum Wohle aller.“
Der Bonner Oberbürgermeister Guido Déus betonte: „Die Arbeit der Stiftung zeigt, wie wichtig es ist, dass Menschen sich für andere einsetzen und was man gemeinsam dadurch erreichen kann. Dies gelingt für alle Generationen – von der Kita bis zur Begleitung im Alter und bei schwerer Krankheit.“ Die Ergebnisse der Zukunftswerkstatt stellten im Gespräch Eckardt von Hirschhausen und Professorin Christiane Woopen vor. Auf das Wolfgang-Picken-Stipendium an der Katholischen Hochschule NRW gingen Professorin Woopen, Rektorin Professor Schermaier-Stöckl und Stipendiatin Sawatzki ein. Schließlich dankte Elisabeth-Christina Herzogin zu Mecklenburg, stellvertretende Kuratoriumsvorsitzende, den Anwesenden für den Einsatz zugunsten der gesamten Stiftungsarbeit.
Redakteur/in:RAG - Redaktion |