Wohltätigkeitsaktion
2.800 Euro Spende dank Hindelanger Bergkäse

Die Wohltätigkeitsaktion wird getragen von Oberwiehler Nachbarn. Deren jüngste Helfer, Florian Kocher (vorne, 2.v.l.) und Fynn Bastian (vorne, 4.v.l.) übergaben die Spendenschecks an die Vertreter der Tafel Oberberg Süd und Helfende Hände Oberberg.  
  • Die Wohltätigkeitsaktion wird getragen von Oberwiehler Nachbarn. Deren jüngste Helfer, Florian Kocher (vorne, 2.v.l.) und Fynn Bastian (vorne, 4.v.l.) übergaben die Spendenschecks an die Vertreter der Tafel Oberberg Süd und Helfende Hände Oberberg.  
  • Foto: Ute Sommer
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Oberwiehl - (som). Seit die Oberwiehler Hambuch-Nachbarn vor 26 Jahren die Idee
hatten, auf dem Wiehler Weihnachtsmarkt Hindelanger Bergkäse für
einen guten Zweck zu verkaufen, entwickelte sich die Aktion zum
Verkaufsschlager, ist für alle Beteiligten Routine und Ehrensache
gleichermaßen und hat über die Jahre 70.000 Euro für verschiedene
karitative Organisationen eingebracht.

Auch im vergangenen Dezember importierten die Männer 514 Kilogramm
der Allgäuer Spezialität in Form von 21 wuchtigen Käserädern und
brachten diese, verbraucherfreundlich portioniert, in Windeseile unter
die Weihnachtsmarkt-Kundschaft. Den Erlös in Höhe von 2.800 Euro
überreichte die Herrenrunde im Probenraum des Oberwiehler
Sängerquartetts, an zwei gemeinnützige Organisationen, die Hilfe
für Not leidende Menschen in der Region leisten.

Über 1.400 Euro freuten sich Theresia Mittler, Liane Althoff und
Alfred Freitag von der Waldbröer Tafel für Oberberg Süd, deren 93
Ehrenamtliche wöchentlich 1.700 bedürftige Menschen mit
Lebensmitteln versorgen. Als besorgniserregend registrieren die
Mitarbeiter die latent wachsende Altersarmut, die gepaart mit
zunehmender Immobilität der Tafelnutzer, eine besondere
Herausforderung für die Zukunft darstelle.

Als Geschäftsführerin der Waldbröler Ursula-Barth-Stiftung, unter
deren Ägide die „Helfenden Hände Oberberg" schwerkranke Kinder und
ihre Familien in der Region unterstützen, dankte Bettina Hühn
ebenfalls für die 1.400 Euro.

„Wir stehen mit etwa 40 Familien in Kontakt und haben es neben den
großen Schicksalsschlägen, die parallel dazu schwere finanzielle
Nöte verursachen, auch mit vielen kleinen Einzelhilfen zu tun". Das
„Käse-Geld" kommt voraussichtlich einer Familie zu Gute, deren Auto
entweder repariert wird oder gar ein neues angeschafft werden muss.

Redakteur:

RAG - Redaktion

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