Shell Rheinland
Turnaround erfolgreich beendet

Wochenlang bestimmten Krane und Gerüste das Bild am Shell-Standort in Wesseling. Nach fünf Wochen intensiver Arbeiten ist der planmäßige Großstillstand der chemischen Anlagen nun abgeschlossen. Die Anlagen wurden wieder angefahren und befinden sich nach Angaben des Unternehmens im Regelbetrieb. | Foto: Shell Rheinland
  • Wochenlang bestimmten Krane und Gerüste das Bild am Shell-Standort in Wesseling. Nach fünf Wochen intensiver Arbeiten ist der planmäßige Großstillstand der chemischen Anlagen nun abgeschlossen. Die Anlagen wurden wieder angefahren und befinden sich nach Angaben des Unternehmens im Regelbetrieb.
  • Foto: Shell Rheinland

Nach fünf Wochen Arbeiten laufen die Shell-Anlagen in Wesseling seit letzter Woche im Regelbetrieb. Rund 70.000 Arbeitsschritte wurden umgesetzt.

Wesseling. Wochenlang prägten Krane, Gerüste und zusätzliche Fachkräfte das Bild am Shell-Standort in Wesseling. Nun ist der sogenannte Turnaround abgeschlossen: Die chemischen Anlagen wurden nach dem planmäßigen Großstillstand schrittweise wieder angefahren und befinden sich inzwischen wieder im Regelbetrieb. Das teilt die Shell mit.

Der Großstillstand dient den regelmäßigen und gesetzlich vorgeschriebenen Überprüfungen der Anlagen. Gleichzeitig wurden Maßnahmen umgesetzt, um die technische Zuverlässigkeit zu erhöhen und die weitere Transformation des Standorts voranzutreiben.

Für die Arbeiten waren in den vergangenen fünf Wochen rund 1100 zusätzliche Spezialistinnen und Spezialisten von Partnerfirmen sowie Shell-Mitarbeitende aus der Region, aus Deutschland und mehreren europäischen Ländern im Einsatz. Gemeinsam erledigten sie rund 70.000 Arbeitsschritte. Mehr als 2.500 Ausrüstungsgegenstände wurden geprüft, rund 100.000 Kubikmeter Gerüste aufgebaut und etwa 40 Krane eingesetzt.Bereits vor Beginn der Arbeiten hatte Shell den Turnaround als weit mehr als einen „TÜV für die Raffinerie“ beschrieben. Während eines solchen Stillstands können Anlagen gereinigt, geöffnet, geprüft und modernisiert werden. Viele dieser Arbeiten sind im laufenden Betrieb nicht möglich. Die umfangreichen Prüfungen und Instandsetzungsmaßnahmen wurden nach Unternehmensangaben von Sachverständigen des TÜV Rheinland begleitet und dokumentiert.„Der sichere Betrieb unserer Anlagen hat für uns oberste Priorität“, sagt Jan-Peter Groot Wassink, Vice President des Shell Energy and Chemicals Park Rheinland. „Mit dem erfolgreichen Abschluss des Turnarounds haben wir außerdem wichtige Investitionen in die Zukunft unseres Standorts umgesetzt. Die Maßnahmen stärken die Sicherheit und Zuverlässigkeit unserer Anlagen im Shell Energy and Chemicals Park Rheinland.“

Der Shell Energy and Chemicals Park Rheinland mit den Werksteilen Köln-Godorf und Wesseling beschäftigt rund 1.400 Mitarbeitende. Der Standort befindet sich derzeit im Umbau. Dazu gehören unter anderem Wasserstoffprojekte, eine Bio-LNG-Anlage sowie die Umwandlung der bisherigen Rohölverarbeitung in Wesseling zu einer Grundölanlage.

Redakteur/in:

Montserrat Micaela Manke

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