In Wesseling
Klimaschutzpreis verliehen: Engagement für die Umwelt

Bürgermeister Ralph Manzke (3.v.l.), Klimaschutzbeauftragte Alyssia Bedronka (r.) und Michael Kesternich von Westenergie (2.v.r.) freuen sich gemeinsam mit den Kindern der Kita Abenteuerland (Platz 1), St. Andreas (Platz 2) und der Kindertagespflege Krümelkiste (Platz 3)  und ihren Erzieherinnen über ihre Platzierungen beim Klimaschutzpreis 2025.  | Foto: Stadt Wesseling
  • Bürgermeister Ralph Manzke (3.v.l.), Klimaschutzbeauftragte Alyssia Bedronka (r.) und Michael Kesternich von Westenergie (2.v.r.) freuen sich gemeinsam mit den Kindern der Kita Abenteuerland (Platz 1), St. Andreas (Platz 2) und der Kindertagespflege Krümelkiste (Platz 3) und ihren Erzieherinnen über ihre Platzierungen beim Klimaschutzpreis 2025.
  • Foto: Stadt Wesseling

Gewinnergruppen erhalten Preisgelder von insgesamt 2.500 Euro

Wesseling (red). Der Klimaschutzpreis der Westenergie würdigt Initiativen, die in besonderem Maße Energie effizient einsetzen oder die Umweltbedingungen in den Kommunen erhalten oder verbessern. Strom sparen, Luft und Wasser verbessern, Lebensräume erhalten: Klimaschutz erstreckt sich auf viele Gebiete.

Jetzt hat die Jury aus Vertreterinnen und Vertretern der Stadt Wesseling und Westenergie unter den Bewerbungen drei Preisträgerinnen und Preisträger ausgewählt. Die Urkunden wurden ihnen von Bürgermeister Ralph Manzke, der Klimaschutzbeauftragten der Stadt Wesseling Alyssia Bedronka, und Michael Kesternich, Kommunalbetreuer der Westenergie, im Wesselinger Rathaus übergeben.

Platz 1

Freudig nahm die Kita Abenteuerland (Platz 1 mit 1.250 Euro) ihre Auszeichnung entgegen. Die Kita überzeugte mit dem Projekt „Mit Fahrradfahren schützen wir das Klima“. Die Kinder, angeleitet von der Projektverantwortlichen Frau Krusius, haben durch die Fahrradwerkstatt und das Schrauben und Auseinandernehmen viele verschiedene Teile des Fahrrades kennengelernt und zu Spielzeug umfunktioniert. Die Fahrradklingel wurde z.B. als Musikinstrument genutzt, Felgen wurden zu dekorativen Elementen verarbeitet und aus Schläuchen wurden Armbänder. Auf dem Fahrradparcour wurden außerdem fleißig Kilometer gesammelt und damit viele Familien angesteckt, die fortan jeden Morgen den Fahrradparkplatz vor der Kita nutzten, um die Kinder klimafreundlich zu bringen und auch wieder abzuholen.

Platz 2

Mit dem Thema „Aus Alt mach Neu“ hatte sich die Kita St. Andreas (Platz 2 mit 750 Euro) beschäftigt und zeigte, wie mit ein wenig Kreativität und handwerklichem Geschick aus gebrauchten Materialien etwas völlig Neues entstehen kann. Statt im Müll zu landen, bekamen alte Kleidungsstücke ein zweites Leben: Aus abgetragenen Jeans, die in Streifen gerissen und zu robusten Türvorlegern verwebt wurden, sind praktische und gleichzeitig dekorative Unikate entstanden. Alte T-Shirts wurden in farbenfrohe Stoffbeutel verwandelt.

Platz 3

Die Kindertagespflege Krümelkiste (Platz 3 mit 500 Euro) ist die erste zertifizierte nachhaltige Kindertagespflege in Wesseling. Ein Schwerpunkt liegt auf der Erfahrung der Kinder mit Lebensmitteln, deren Anbau und Zubereitung. Mindestens einmal pro Woche sind die Kinder bei einem Landwirt zu Besuch und können beim Gemüseanbau mitmachen, Gemüse mitnehmen und bei der Zubereitung helfen.

Dank an die Preisträger

Bürgermeister Ralph Manzke dankte den Preisträgerinnen und Preisträgern für ihr Engagement und fügte an: „Ihre Projekte zeigen, dass Klimaschutz im Alltag beginnt – sei es beim Fahrradfahren, beim Upcycling von Textilien oder beim nachhaltigen Umgang mit Lebensmitteln. Sie beweisen, dass mit wenig Aufwand große Wirkungen erzielt werden können, und andere, aktiv mitzuwirken.“

Michael Kesternich von Westenergie stimmte dem Bürgermeister zu: „Ich bin beeindruckt von der Vielfalt und Kreativität Ihrer Ideen. Der Klimaschutzpreis soll genau das Sichtbarmachen, was Sie hier bereits leisten: lokales Handeln, innovative Konzepte und ein starkes Gemeinschaftsgefühl. Mit unserem Klimaschutzpreis möchten wir genau dieses Engagement fördern und sichtbar machen.“

Preis wird seit 1995 verliehen

Seit 1995 macht der Westenergie-Klimaschutzpreis regelmäßig zahlreiche gute Ideen und vorbildliche Aktionen aus dem lokalen und regionalen Umfeld für die Öffentlichkeit sichtbar. Er regt damit auch zum Nachahmen an und macht Mut, selbst aktiv zu werden. Insgesamt erhielten bereits mehr als 9.000 Projekte die Auszeichnung. Der Preis wird in den Städten und Gemeinden jährlich ausgelobt und ist je nach Größe der Kommune mit bis zu 5.000 Euro dotiert. Die Gewinnerinnen und Gewinner ermitteln eine Jury aus Vertreterinnen und Vertretern der Kommune und von Westenergie. Voraussetzung ist, dass das Projekt dem Allgemeinwohl dient.

Redakteur/in:

Montserrat Micaela Manke

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