Steuererhöhungen verabschiedet
Hunde werden 2027 deutlich teurer
- Hundekotbeutel, Dog Stations und Hundefreilaufflächen: Die Stadt verweist bei der geplanten Erhöhung der Hundesteuer auch auf diese Angebote für Hundehalter.
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Wesseling. Die nächste Belastung für viele Wesselinger ist beschlossen: Wer ein Eigenheim besitzt, zahlt schon in diesem Jahr mehr Grundsteuer. Und Hundebesitzer müssen sich ebenfalls auf höhere Kosten einstellen. Ab 2027 steigt die Steuer für den ersten Hund von 78 auf 120 Euro im Jahr.
Wenige Tage vor Ablauf der Frist hat der Rat dafür die nötige Hebesatzsatzung verabschiedet. Hintergrund ist der noch nicht genehmigte Doppelhaushalt 2026/27. Die Stadt hatte bereits im April beschlossen, die Grundsteuer B schrittweise anzuheben - von bisher 798 auf 900 Prozent in diesem Jahr und auf 1000 Prozent im kommenden Jahr. Die Gewerbesteuer bleibt dagegen unverändert bei 475 Prozent.
Die Hundesteuererhöhung tritt erst zum 1. Januar 2027 in Kraft. Als Gegenleistung verweist die Verwaltung unter anderem auf rund 900.000 Hundekotbeutel pro Jahr, 41 Dog Stations sowie die Hundefreilaufflächen am Entenfang und im Landschaftspark Eichholz.
Redakteur/in:Montserrat Micaela Manke |