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Kölns OB übernimmt Vorsitz von Metropolregion
KSG gratuliert und hofft auf schärferen Kurs

(Bild Archiv) Die Wählergemeinschaft Kölner StadtGesellschaft KSG gratuliert dem Kölner Oberbürgermeister zur Wahl zum neuen Vorsitzenden der Metropolregion Rheinland. Gleichzeitig fordert sie einen scharfen Kurs. (v.r.n.l.) Patrick van den Berg, BV-Mülheim (KSG), Kölns Oberbürgermeister Torsten Burmester (SPD), Torsten Ilg (KSG), BV-Rodenkirchen | Foto: Frei von Rechten Dritter KSG
  • (Bild Archiv) Die Wählergemeinschaft Kölner StadtGesellschaft KSG gratuliert dem Kölner Oberbürgermeister zur Wahl zum neuen Vorsitzenden der Metropolregion Rheinland. Gleichzeitig fordert sie einen scharfen Kurs. (v.r.n.l.) Patrick van den Berg, BV-Mülheim (KSG), Kölns Oberbürgermeister Torsten Burmester (SPD), Torsten Ilg (KSG), BV-Rodenkirchen
  • Foto: Frei von Rechten Dritter KSG
  • hochgeladen von Torsten Rüdiger Ilg

In einer Pressemitteilung gratuliert Torsten Ilg, Bezirksvertreter und KSG-Chef in Köln-Rodenkirchen, Kölns Oberbürgermeister Torsten Burmester (SPD) zur Wahl zum neuen Vorsitzenden der Metropolregion Rheinland. Gleichzeitig fordert Ilg einen „Aufstand der Kommunen“ gegen die Finanzpolitik des Landes

„Das neue Amt nutzen, um unbequem zu sein.“

Die Wahl von Kölns Oberbürgermeister Torsten Burmester zum Vorsitzenden der Metropolregion Rheinland darf aus Sicht der Kölner StadtGesellschaft (KSG) keinen rein symbolischen Charakter haben.

„Die Städte stehen finanziell mit dem Rücken zur Wand – und das merken die Bürger längst direkt vor Ort. Immer häufiger fehle in den Bezirken das Geld für Grünflächen, Quartiersgaragen, Vereinsarbeit, oder die Umgestaltung wichtiger Plätze wie dem Maternusplatz. Wenn selbst die Bezirke kaum noch gestalten können, läuft strukturell etwas mächtig falsch,“

erklärt Torsten Ilg, Bezirksvertreter der KSG in der Bezirksvertretung Rodenkirchen.

Besonders kritisch sieht die KSG die Finanzierung der Sicherheits- und Drogenpolitik in Köln.

„Die Anti-Drogenpolitik der größten Stadt Nordrhein-Westfalens darf nicht länger aus kommunalen Haushalten bezahlt werden. Das Land NRW muss diese Kosten vollständig übernehmen.“

Von Burmester erhofft sich die KSG, dass dieser seine neue Funktion offensiv gegenüber Düsseldorf nutzen wird. „Die Metropolregion darf kein Prestigeprojekt bleiben. Burmester muss daraus ein Sprachrohr der Kommunen machen und Druck für eine echte Entschuldung der Städte aufbauen.“

Die KSG fordert: die vollständige Entschuldung der Kommunen, mehr finanzielle Freiheit für die Stadtbezirke, sowie die vollständige Übernahme kommunaler Sicherheitskosten durch das Land NRW.

Ilg appelliert an den OB:

„Herr Burmester: Nutzen Sie die Metropolregion als Megafon für Kölsche Interessen“

LeserReporter/in:

Torsten Rüdiger Ilg aus Rodenkirchen

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